Beispielhafte Veranstaltungen & Gespräche im Rahmen des Bildungsregion-Projektes
„Kultur macht stark – gemeinsam und vor Ort“ am 06. Mai 2026 in Kulmbach
Gemeinsam neue Perspektiven eröffnen, Projektideen entwickeln, wertvolle Kontakte knüpfen und konkrete Fördermöglichkeiten kennenlernen – all das bietet die Veranstaltung „Kultur macht stark – gemeinsam und vor Ort“ am 06. Mai 2026 im Haus des Handwerks in Kulmbach.
Organisiert wird der Fachtag von der Beratungsstelle „Kultur macht stark“ Bayern und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Bildungsregion Landkreis Kulmbach unterstützt die Durchführung ausdrücklich und mit großer Überzeugung.
Warum sich die Teilnahme lohnt
Die Veranstaltung richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus Schulen, Kitas, Vereinen, Verbänden sowie der Ganztagsbetreuung. Im Mittelpunkt steht das Bundesförderprogramm„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, das vielfältige Möglichkeiten bietet, Projekte für Kinder und Jugendliche umzusetzen – insbesondere für diejenigen mit erschwertem Zugang zu kultureller Bildung.
Teilnehmende erhalten nicht nur Informationen, sondern entdecken konkrete Chancen:
- Einblicke in Fördermöglichkeiten und Antragstellung
- Praxisbeispiele erfolgreicher Projekte aus der Region
- Austausch und Vernetzung mit potenziellen Bündnispartnern
- Entwicklung eigener Projektideen – direkt vor Ort
Dabei gilt: Vorkenntnisse oder fertige Konzepte sind nicht erforderlich. Schon ein Tag genügt, um Inspiration zu gewinnen, Orientierung zu erhalten und nächste Schritte zu planen.
Mehrwert für unterschiedliche Arbeitsfelder
- Schulen profitieren von neuen Kooperationen und Impulsen für den Ganztag
- Kitas erhalten Anregungen für kreative Frühförderung
- Vereine und Initiativen erschließen neue Zielgruppen und Fördermöglichkeiten
- Ganztagsangebote gewinnen an Vielfalt und Qualität durch externe Partner
Eine besondere Gelegenheit für die Region
Dass die Beratungsstelle „Kultur macht stark“ Bayern direkt nach Kulmbach kommt, ist eine seltene Chance: Kompetente Beratung, gebündeltes Wissen und persönlicher Austausch finden ohne weite Anreise direkt vor Ort statt.
Die Bildungsregion Landkreis Kulmbach setzt mit dieser Veranstaltung ein klares Zeichen für starke Netzwerke, kulturelle Teilhabe und gute Bildungschancen für junge Menschen.
Eckdaten im Überblick
- Datum: 06. Mai 2026
- Zeit: 9:30 – 17:00 Uhr
- Ort: Haus des Handwerks, Bayreuther Straße 13, 95326 Kulmbach
- Teilnahme: kostenfrei
- Anmeldeschluss: 28. April 2026
Nutzen Sie diese Gelegenheit, um neue Impulse zu gewinnen, starke Partnerschaften aufzubauen und konkrete Förderchancen für Ihre Arbeit zu erschließen.
Zukunftsfunken begeistern: Erfolgreiche Projektausstellung zur nachhaltigen Entwicklung“ – über 250 Jugendliche entdecken Zukunftsthemen

Wie sieht eine nachhaltige Zukunft aus – und welchen Beitrag können junge Menschen selbst dazu leisten? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 5. März 2026 mehr als 250 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Kulmbach bei der Projektausstellung „Zukunftsfunken“, die von der Bildungsregion Kulmbach organisiert wurde. Austragungsort war die Max-Hundt-Schule, die die Veranstaltung als Gastgeber maßgeblich unterstützte.
Im Mittelpunkt der Ausstellung standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinte Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs). An insgesamt 17 Stationen konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen wie Klimaschutz, Gesundheit, nachhaltigem Konsum, Bildung oder sozialer Gerechtigkeit beschäftigen. Schulen, Institutionen und Netzwerkpartner aus dem Landkreis gestalteten die einzelnen Stationen und präsentierten Projekte, Experimente und Mitmachangebote.
Schulen aller Schularten gemeinsam beteiligt
Eine Besonderheit der Veranstaltung war die breite Beteiligung der Schulen aus dem Landkreis. Von den Gymnasien über die Realschule und die Berufsschule bis hin zu den Mittelschulen – Schulen aller Schularten waren vertreten und gestalteten aktiv Stationen der Ausstellung. Damit wurde deutlich: Bildung und Zukunftsfragen betreffen alle jungen Menschen gleichermaßen.
Ein weiterer Erfolgsfaktor der Veranstaltung waren auch die außerschulischen Partner, die die Projektausstellung „Zukunftsfunken“ bei der Gestaltung der Stationen bereicherten. Mitarbeiter der Stadtwerke und des Klinikum Kulmbachs, Experten aus der Gesundheitsregion plus, aus den Fachbereichen Gleichstellung sowie der Migration und Integration des Landratsamtes Kulmbach, Vertreter des TeenCourt Bayreuths sowie des DDM Neuenmarkts, des Science Lab e.V., der Partnerschaft für Demokratie und der Solidarität für die eine Welt e.V. brachten ihr fachliches Wissen in die einzelnen Themenbereiche ein und standen den Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung. Durch diese Zusammenarbeit erhielten die Jugendlichen zusätzliche Perspektiven und praktische Einblicke. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wertvoll die Kooperation zwischen Schulen und regionalen Partnern ist, die sich gerne für Bildungsprojekte engagieren und junge Menschen auf ihrem Weg unterstützen.
Zugleich zeigte die Veranstaltung, wie wichtig Kooperation über Schularten hinweg ist. Die Schülerinnen und Schüler wurden bewusst in schulübergreifende Laufgruppen eingeteilt, die sich im 20-Minuten-Takt jeweils vier Stationen ansehen konnten. Dadurch kamen Jugendliche verschiedener Schulen miteinander ins Gespräch und konnten gemeinsam entdecken, diskutieren und lernen.
Niedrigschwellig und mit Freude lernen
Das Konzept der Ausstellung setzte bewusst auf interaktive und niedrigschwellige Zugänge. An den Stationen wurde experimentiert, diskutiert, ausprobiert und präsentiert. Ziel war es, die großen globalen Themen verständlich, greifbar und auch mit Freude zu vermitteln.
Dass dieser Ansatz aufging, war während der gesamten Veranstaltung deutlich spürbar: Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse an den einzelnen Stationen und hatten sichtbar Freude daran, ihre eigenen Projekte zu präsentieren oder die Angebote der anderen Gruppen zu erkunden.
Zahlreiche Ehrengäste vor Ort
Neben den vielen Schülerinnen und Schülern waren auch zahlreiche Ehrengäste anwesend. Dazu gehörten die Schulleitungen der beteiligten Schulen, politische Vertreter des Landkreises sowie Netzwerkpartner der Bildungsregion Kulmbach.
Zu Beginn der Veranstaltung richteten der Landrat des Landkreises Kulmbach, Klaus Peter Söllner, sowie der Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann Grußworte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Landrat Söllner betonte dabei die Bedeutung der Bildung für nachhaltige Entwicklung und hob hervor, dass die globalen Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam bewältigt werden können. Besonders würdigte er das Engagement der Schulen und der vielen beteiligten Institutionen, die die Ziele nachhaltiger Entwicklung für junge Menschen anschaulich und praxisnah erlebbar machten.
Einen besonderen Dank richtete er zum einen an die Initiatorin Nicole Neuber, die im Rahmen der Bildungsregion Kulmbach die Projektausstellung ins Leben gerufen hat, und zum anderen an die Schulleitung der Max-Hundt-Schule mit Simone Zimmerer und Frank Macht, die die Planung der Veranstaltung maßgeblich unterstützt und die Schule als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt hatten.
Starker Impuls für die Bildungsregion
Mit der Projektausstellung „Zukunftsfunken“ verfolgte die Bildungsregion Kulmbach das Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung stärker im Landkreis zu verankern und junge Menschen frühzeitig für globale Zusammenhänge zu sensibilisieren. Gleichzeitig sollte die Veranstaltung zeigen, wie wertvoll die Zusammenarbeit von Schulen, Verwaltung, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Partnern ist.
Die positive Stimmung während der gesamten Veranstaltung zeigte deutlich, dass dieses Ziel erreicht wurde: Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Engagement dabei, stellten Fragen, diskutierten miteinander und präsentierten stolz ihre eigenen Beiträge.
„Zukunftsfunken“ hat damit eindrucksvoll gezeigt, dass nachhaltige Entwicklung kein abstraktes Konzept ist, sondern ein Thema, das junge Menschen bewegt – und bei dem sie selbst aktiv mitgestalten möchten.
Erfolgreiches Informations- und Austauschforum für Schulen und Schulaufwandsträger
Unter dem Motto "Digitalpakt Schule gemeinsam angehen!" fand am 10. Oktober 2019 im Beruflichen Schulzentrum Kulmbach erstmalig ein gemeinsamer Austausch zwischen den Schulen und den Schulaufwandsträgern des Landkreises Kulmbach zum Thema Digitalisierung statt.
Das Landratsamt Kulmbach sieht es als Aufgabe, im Rahmen seines kommunalen Bildungsmanagements die Bildungsprozesse und -akteure des Landkreises zu begleiten. Am 10. Oktober 2019 richtete sich diese Unterstützung speziell auf die Herausforderung des Digitalisierungsprozesses an den Schulen.
Dank des bayerischen Förderprogramms "Masterplan Digital II" lief der Prozess, digitale Medien als unterstützende Werkzeuge in die Unterrichtsgestaltung einfließen zu lassen, bereits seit mehreren Monaten/Jahren. Nun kam das ergänzende Bundesförderporgamm "Digitalpakt Schule" hinzu. Hierdurch enstanden neue Investitionsmöglichkeiten, aber auch veränderte verwaltungstechnische Anforderungen bei den Schulen und den Schulaufwandsträgern. Diese Ausgangslage führte zur Verwirklichung eines, bisher im Landkreis Kulmbach einzigartigen, schulart- und gemeindeübergreifenden Informations- und Austauschforums, das bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut ankam.
Warum? Gleiche Informationen, Kenntnis und Verständnis der fachlichen Anforderungen und der alltäglichen praktischen Herausforderungen des jeweils anderen sowie eine Plattform zum gemeinsamen Austausch sind die besten Voraussetzungen, um möglichst schnell und effektiv miteinander zu arbeiten. Nur so kann von Beginn an möglichst unkompliziert gemeinsam am gleichen Ziel – der bestmöglichen digitalen Ausstattung der Schulen – gearbeitet werden. Zeitintensive Doppelarbeiten, falsche Listen und Formulare, mögliche Fragestellungen zu "warum und wieso" können vermieden werden.
Wie? Das Informations- und Austauschforum startete mit einem Fachvortrag von Uwe Wagner (Koordinator Digitale Bildung an der Regierung von Oberfranken) zum Bundesförderprogramm "Digitalpakt Schule", in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus erster Hand die notwendigen Hintergründe über die Förderschwerpunkte, VOTUM, Anforderungen, etc. erfuhren. Er stellte zudem deutlich dar, dass der digitale Wandel im vollen Gange ist: "Die Frage, ob wir die digitale Veränderung wollen, gibt es nicht mehr. Es geht allein um die Frage, wie wenden wir sie für uns passend an. Wie nutzen wir bestmöglich die daraus resultierenden Vorteile für einen gute Unterrichtsgestaltung!"
Anschließend begann eine Workshop-Phase, in der die Teilnehmer sich in zwei von vier Arbeitskreisen informieren konnten. In den Workshops wurden praxisnahe Themen durch Experten vorgestellt, und die Teilnehmer erhielten die Gelegenheit, ihre Fragen und Anliegen zu platzieren und sich offen auszutauschen.
Im Anschluss daran kam man in einer Abschluss- und Feedback-Runde nochmals zusammen und ließ die Veranstaltung in einem "Get together" ausklingen.
Übersicht über die angebotenen Workshop-Themen
Thema 1: Medienkonzepte – im Spannungsfeld zwischen Schulentwicklung und Ausstattungsvorgaben der Schulaufwandsträger. Wie kriegt man das zusammen?
Referenten: Bianca Simon (Koordinatorin Digitale Bildung & Medienpädagogische Beratung – Kulmbach / Bayreuth) und Achim Geyer (Sachgebietsleiter Kommunale Angelegenheiten, Schulen und Kultur)
Thema 2: Vergabe-/Ausschreibungsrecht – wie kommen die Anliegen durch?
Referent: Tobias Geldner (Sachgebietsleiter Hoch- und Tiefbau)
Thema 3: Das Digitale Klassenzimmer – wieviel Technik braucht guter Unterricht? (Das Ausstattungs-ABC)
Referenten: Thomas Bordfeldt (Koordinator Digitale Bildung an der Regierung von Oberfranken – Förderschulen) und Michael Hack (Leiter des Schulamtes Kulmbach)
Thema 4: Private IT-Dienstleister und Schul-IT – wie kann der IT-Alltag funktionieren?
Referent: Team von SW-Systeme, Kulmbach
Downloads zur Veranstaltung
- Eingangspräsentation (PDF-Datei)
- Präsentation zu Workshop 4: Private IT-Dienstleister und Schul-IT – wie kann der IT-Alltag funktionieren? (PDF-Datei)
Aktionstag "Musik verbindet und heilt" im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2019
Gemeinsamer Aktionstag – organisiert von der Integrationsbeauftragten des Landkreises, Souzan Nicholson, von Annekatrin Tauer und Laura Pytlik (Gesundheitsregion Plus) und Nicole Neuber (Koordinatorin Bildungsregion Landkreis Kulmbach).
Die Federführung hatte dabei die Integrationsbeauftragte, die engagiert den für diese Aktion fokussierten Ansatz "Kulturen über Musik miteinander zu verbinden, wie auch die heilende und entspannende Wirkung von Melodien und Rhythmen zu verdeutlichen" umsetzte.
»Musik ist ein wichtiger Teil kultureller Bildung. Sie gibt bereits den Jüngsten, zum Beispiel in den Kindergärten, die Chance, sich in einer neuen "Sprache" auszudrücken. Gemeinsames Musizieren heißt ebenso zu lernen, aufeinander zu hören, und etwas gemeinsam zu erschaffen. Nicht umsonst bringt Musik seit jeher, wie heute bei unserer Veranstaltung, Menschen zusammen und begleitet kleine und große Ereignisse. Musik verbindet und fördert kreative und soziale Kompetenzen und macht einfach Spaß. Sie ist deshalb ein wichtiger Bestandteil für die (Weiter-)Bildung von Jung und Alt.“
Nicole Neuber, Bildungskoordinatorin der Bildungsregion Landkreis Kulmbach
Thema "Schwimmen": Bildungskoordination und KoBE im Gespräch mit BRK, DLRG und ATS Kulmbach
"Wie sieht es denn eigentlich mit der Schwimmbildung bei den Kulmbacher Kindern aus?" Um nicht lange zu spekulieren, haben sich die Bildungskoordination und die KoBE entschlossen, direkt bei den Profis nachzufragen. Es interessierte sie, wie die tatsächlichen Gegebenheiten und die aktuelle Lage im Angebot der Schwimmerstausbildung und -förderung sind und mit welchen Gegebenheiten die Ehrenamtlichen in diesem Bereich arbeiten.
Im gemeinsamen Gespräch erfuhren Bildungskoordinatorin Nicole Neuber und KoBE-Leiterin Heike Söllner von den Vertretern der BRK Wasserwacht Himmelkron und Mainleus, der DLRG Kulmbach sowie des ATS Kulmbach sehr interessante und informative Hintergründe über das Angebot und die Organisation der einzelnen Verbände. Es wurden Fragen erörtert wie "Wer bietet wann und wo wie viele Erstschwimmkurse an?", "Was und wie viele ehrenamtliche Kursleiter und Helfer werden dafür benötigt?", "Wie läuft die Organisation ab?" oder "Was läuft gut und was weniger?".
Im dreistündigen Gespräch wurde die Gelegenheit genutzt, sich ausführlich auszutauschen und Anregungen weiterzugeben. Es hat sich gezeigt, dass das Kulmbacher Land mit den örtlichen Verbänden und Vereinen engagierte und verlässliche Partner besitzt, die ehrenamtlich die wichtige Aufgabe der Schwimmausbildung und -förderung übernehmen (Dafür unseren herzlichsten Dank und Respekt!). Es wurde vereinbart, dass angesprochene Themen auch im Nachgang weiter verfolgt werden und dass vor allem im Bereich der tatsächlichen Bedarfsermittlung weiter zusammengearbeitet wird.
Kulmbach macht sich auf den Weg zur Bildungsregion – Erstes Dialogforum ist der Startschuss
Am 5. April 2019 fand die offizielle Startveranstaltung für den Bewerbungsprozess des Kulmbacher Landkreises zum Erwerb des Qualitätssiegels "Bildungsregion in Bayern" statt.
Im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Kulmbach trafen sich Vertreter der Kulmbacher Bildungsmacher, -nutzer und -unterstützer, um gemeinsam den ersten offiziellen Schritt auf dem Weg zur Kulmbacher Bildungsregion zu gehen. Landrat Klaus Peter Söllner konnte in seinen Begrüßungsworten nicht nur Akteure aus Politik und Wirtschaft begrüßen, sondern freute sich ebenso über das rege Interesse der Verantwortlichen der Kulmbacher Schulen, Kindertageseinrichtungen, der Erwachsenenbildungsträger sowie des Ehrenamts und der aus der Jugendarbeit.
Gemeinsam die Ausgangslage in Kulmbach erfassen und reflektieren, die Besonderheiten herausarbeiten und mögliche Lücken im Bereich des Kulmbacher Bildungsangebotes erkennen – dies wurde zu Aufgaben von Arbeitskreisen, die sich in den nachfolgenden Wochen das erste Mal trafen. Landrat Klaus Peter Söllner freute sich darüber, dass sich für diese insgesamt sechs Arbeitskreise bereits motivierte Akteure gefunden hatten und nutzte die Gelegenheit, auch das anwesende Publikum zur Mitgestaltung einzuladen.
Fünf Kernschwerpunkte in der Bildungsregion
Übergänge organisieren und gestalten, schulische und außerschulische Bildungsträger enger vernetzen, jedes Talent fördern, junge Menschen für das Bürgerengagement begeistern und die Herausforderungen des demografischen Wandels erschließen: Das waren die fünf Kernschwerpunkte, mit denen sich die Arbeitskreise im Rahmen des Siegelerwerbs zur Bildungsregion in den folgenden 12 Monaten beschäftigten.
Eine sechste Säule als Besonderheit in Kulmbach
Die digitalen Anforderungen und Gestaltungsspielräume in den Bildungsprozessen zu erfassen, reflektieren und zu bewerten, war die Aufgabe eines zusätzlichen sechsten Arbeitskreises. So sollte der Landkreis Kulmbach nicht nur Bildungsregion, sondern gleichzeitig auch "Digitale Bildungsregion" werden – beides wurde erreicht: Seit 2019 darf sich der Landkreis "Digitale Bildungsregion" und seit 2020 "Bildungsregion Landkreis Kulmbach" nennen.
Landrat Söllner betonte, dass Kulmbach auf eine außergewöhnlich gute Vernetzung der örtlichen Bildungsakteure und ein hohes Engagement der Kulmbacher Schulen zurückgreifen könne. So waren bereits zahlreiche Leuchtturmprojekte und -kooperationen entstanden. Auch Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz verwies in ihrem Grußwort auf Projekte wie die etablierte Kulmbacher Ausbildungsmesse und ABITURA, initiiert durch den Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT, oder auf das durch die Landkreisjugendarbeit und den Kreisjugendring ins Leben gerufene und bereits mehrfach ausgezeichnete Projekt "ZUKUNFTSWERKSTATT".
Der Sprecher der Konferenz der Schulaufsicht, Johannes Koller, nahm sich im Anschluss die Zeit, dem Publikum den Inhalt und die Aufgaben im Bewerbungsprozess zur Bildungsregion näher zu erläutern.
Nach einigen einführenden Worten, in denen sie die Bedeutung der Teamleistung und der Notwendigkeit eines stetigen "Voneinanderlernens" bei der Gestaltung von Bildungsprozessen hervorhob, stellte die Bildungskoordinatorin des Landkreises, Nicole Neuber, die sechs Arbeitskreisleiter persönlich vor. Diese würden, so Neuber, die Ausgangslage im Kulmbacher Land im Bereich der Bildung gemeinsam mit ihren Mitgliedern reflektieren sowie Ideen und Handlungsempfehlungen aussprechen. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden 2020 in einem zweiten Dialogforum vorgestellt.
Informationsveranstaltung "Mitreden und mitgestalten!"
Nachdem am 13. Februar 2019 eine Informationsveranstaltung zu den Arbeitskreisen der Bildungsregion stattgefunden hatte, bei der erste Erwartungen und Fragen ausgetauscht und besprochen wurden, wurden diese ersten Ansätze unter dem Motto "Mitreden und mitgestalten!" detaillierter in den Arbeitskreisen fortgeführt.
Details können der Präsentation der Informationsveranstaltung "Mitreden und mitgestalten!" (PDF-Datei) entnommen werden.













