Stele für Kulturpreisträger im Landratsamt

Die Stele ist künftig im 1.OG des Landratsamtes zu finden.
Landrat Klaus Peter Söllner freut sich, dass die Idee der Stele noch in seiner Amtszeit umgesetzt werden konnte.
Cornelia Morsch, 2. Vorsitzende des Kunstvereins Kulmbach e.V. erläutert die Idee hinter dem Design der Stele.
Zur Einweihung der Stele konnten viele der Kulturpreisträger des Landkreises begrüßt werden.

Der Landkreis Kulmbach hat im Foyer des Landratsamtes eine Stele zu Ehren seiner bisherigen Kulturpreisträgerinnen und -träger eingeweiht. Mit der Installation wird erstmals ein zentraler Ort geschaffen, an dem die seit 1983 ausgezeichneten Persönlichkeiten und Gruppen für die Öffentlichkeit sichtbar gewürdigt werden.

Insgesamt wurde der Kulturpreis bislang an 59 Einzelpersonen oder Personengruppen verliehen.

Der Kulturpreis des Landkreises würdigt herausragende Leistungen in der Kultur- und Brauchtumspflege sowie in den Bereichen bildende und darstellende Kunst, Musik und Literatur. Die Ausgezeichneten prägen das kulturelle Leben der Region maßgeblich und tragen als kulturelle Botschafter zur Weiterentwicklung der Kulturlandschaft bei.

Die Idee zur Errichtung einer Stele entstand mit dem Ziel, den Preisträgerinnen und Preisträgern einen dauerhaften Platz im öffentlichen Bewusstsein zu geben. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit wurde das Vorhaben umgesetzt und im Rahmen einer Feierstunde offiziell eingeweiht, an der zahlreiche Kulturpreisträgerinnen und -träger teilnahmen.

Die künstlerische Konzeption der Stele entwickelte Cornelia Morsch, Zweite Vorsitzende des Kunstvereins Kulmbach. Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war die Suche nach einer Gestaltung, die die Vielfalt der kulturellen Leistungen sowie die Struktur des Landkreises mit seinen 22 Gemeinden symbolisch vereint. Als zentrales Gestaltungselement wählte sie ein Dodekaeder – einen geometrischen Körper aus zwölf Fünfecken. Dieses Motiv steht sinnbildlich für Kreativität, Vielfalt und Verbundenheit. In der stilisierten Form lassen sich 24 Flächen darstellen, die Raum für die Gemeinden, das Landkreiswappen und die Namen der Kulturpreisträger bieten.

Die Stele besteht aus zwei jeweils 2,40 Meter hohen, freistehenden Glasplatten, die auf einem pentagonförmigen Betonsockel angebracht sind. Auf einer Glasfläche sind die Namen der bisherigen Kulturpreisträgerinnen und -träger integriert; zugleich ist ausreichend Platz für zukünftige Auszeichnungen vorgesehen. Die zweite Glasfläche informiert über die Bedeutung des Kulturpreises und die konzeptionellen Hintergründe der Stele. Farblich greifen die Glaselemente das Erscheinungsbild des Landkreises auf.

Für die technische Umsetzung arbeitete Cornelia Morsch mit der Agentur Brandmarker aus Bayreuth zusammen. Dabei wurde bewusst auf die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern gesetzt. Die Stele wurde im lichtdurchfluteten Eingangsbereich des Landratsamtes platziert und fügt sich in die architektonische Umgebung ein.

Mit der neuen Stele erhalten die Kulturpreisträgerinnen und -träger des Landkreises Kulmbach eine dauerhafte und sichtbare Würdigung ihres Wirkens im öffentlichen Raum.

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