10 Jahre E-Ladestation am Landratsamt

Personengruppe an E-Ladesäule
Blicken auf jahrelange gute Zusammenarbeit zurück - v.l.: Ingrid Flieger (Klimamanagerin des Landkreises), Rainer Kleedörfer (Prokurist bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft in Nürnberg), Landrat Klaus Peter Söllner

Mit der Inbetriebnahme der ersten Ladesäule im Jahr 2016 begann der Landkreis, gemeinsam mit Partnern die Elektromobilität vor Ort systematisch auszubauen. Heute stehen im Landkreis 19 kommunale Ladesäulen zur Verfügung.

Bereits einige Jahre vor der Installation der ersten Ladesäule beschäftigte sich der Landkreis mit dem Thema Elektromobilität. So wurde 2012 ein Aktionstag zur E-Mobilität organisiert. Zwei Jahre später analysierten Auszubildende des Landratsamtes den Fuhrpark des Landkreises und prüften mögliche Einsatzbereiche für Elektrofahrzeuge. Für ihr Projekt erhielten sie den Ausbildungspreis des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft.

Der Kreisausschuss beschloss im November 2015 schließlich die Installation einer öffentlichen Ladesäule auf dem Besucherparkplatz des Landratsamtes. Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit dem Energieversorger N-ERGIE. Die Anlage ging 2016 offiziell in Betrieb. Das Unternehmen übernahm dabei einen Großteil der Kosten für die Ladesäule, die Installation und die Bereitstellung von Ökostrom. Zudem kümmerte sich die N-ERGIE um die Integration in den Ladeverbund+. Bis 2020 konnten Nutzer den Ladestrom sogar kostenlos beziehen.

„Der Landkreis Kulmbach hat frühzeitig erkannt, dass Elektromobilität auch im ländlichen Raum eine wichtige Rolle spielen wird“, sagt Landrat Klaus Peter Söllner. „Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir die Voraussetzungen geschaffen, damit immer mehr Menschen elektrisch unterwegs sein können.“

Dank gilt in diesem Zusammenhang Rainer Kleedörfer, Prokurist bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft in Nürnberg. „Beim Auf- und Ausbau der Ladeinfrastruktur im Landkreis ist die N-ERGIE für uns stets ein innovativer und verlässlicher Partner gewesen. Das verdanken wir maßgeblich dem Engagement von Rainer Kleedörfer“, so Söllner weiter.

In den folgenden Jahren wurde die Ladeinfrastruktur im Landkreis Schritt für Schritt erweitert. Gemeinsam mit der N-ERGIE entstand ein Modellprojekt, das auch Städten und Gemeinden den Einstieg in den Aufbau von Ladepunkten erleichtern sollte. 

Zusätzliche Unterstützung kam über die Städtebauförderung der Regierung von Oberfranken. Gefördert wurden dabei sowohl Ladepunkte für Elektroautos als auch Ladestationen für E-Bikes.

„Der Landkreis Kulmbach ist sich seiner Verantwortung bewusst und unterstützt den Ausbau der Ladeinfrastruktur gemeinsam mit den Gremien des Kreistags“, erläutert Landrat Klaus Peter Söllner. „Im Rahmen der Sanierung der Fahrradhalle sowie im Zuge des Ersatzneubaus des Beruflichen Schulzentrums haben wir zukunftsorientiert auch in Schnellladepunkte investiert, die entsprechend der Nutzerbedürfnisse optimiert zur Verfügung stehen.“

Die Ladesäulen im Landkreis sind in den Ladeverbund+ integriert. Der Ladevorgang kann über die Ladeverbund+-App, per QR-Code für spontanes Laden oder mit einer RFID-Ladekarte freigeschaltet werden.

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