Energiethemen im Blick: Vernetzung und Austausch beim Netzwerktreffen „Energiezukunft Oberfranken-Ost“

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Das Netzwerktreffen „Energiezukunft Oberfranken-Ost“ des Regionalen Planungsverbands Oberfranken-Ost hat Vertretern aus Wirtschaft und Kommunen Gelegenheit geboten, sich bei Experten über die aktuellen Entwicklungen zum Thema Energiewende und Energiesicherheit zu informieren, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, Wissen auszutauschen und Ideen weiterzuentwickeln.

„Unser Ziel ist es, dass Unternehmen wie auch Kommunen die Ansprechpartner und die unterschiedlichsten Organisationen kennen, die sich mit dem Thema Energieerzeugung und dem Thema Energienetze beschäftigen. Auch Energiesicherheit ist ein Thema – gleichermaßen für Kommunen wie für Unternehmen“, so Landrat Dr. Oliver Bär, Vorsitzender des Regionalen Planungsverbandes Oberfranken-Ost. „Wir freuen uns, dass die Veranstaltung so gut angekommen wurde und die knapp 200 Teilnehmer neue Kontakte geknüpft haben.“

„Die Transformation des Energiesystems ist eine große Aufgabe", erläutert der Kulmbacher Landrat und stellv. Verbandsvorsitzende Klaus Peter Söllner. "Nur gemeinsam wird es uns gelingen, eine zukunftsfähige und nachhaltige Energieversorgung aufzubauen. Zweifellos verfügen wir über die erforderlichen Potentiale, diese Herausforderung zu meistern. Das Bündeln vorhandener Kenntnisse und die Vernetzung der handelnden Akteure ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, der uns auf unserem Weg schneller voranbringen kann.“

Die aktuelle Energiekrise stellt auch Unternehmen und Kommunen vor große Herausforderungen. Die Entwicklung der Energiemärkte zeigt zudem, wie wichtig der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien ist. In Bayern und Oberfranken existieren zahlreiche spezialisierte Organisationen, die die Unternehmen und Kommunen auf ihrem Weg zur Energiewende beraten und unterstützen können. Um diese Akteure zusammenzubringen, hatte der Regionale Planungsverband zusammen mit den Landkreisen Hof, Bayreuth, Wunsiedel i. Fichtelgebirge und Kulmbach sowie den Städten Hof und Bayreuth zu diesem Netzwerktreffen eingeladen.

„Die Energie-Frage hat eine derart große Bedeutung, dass wir hier städte- und landkreisübergreifend denken und handeln müssen. Es geht darum, unsere Kräfte zu bündeln, mit wichtigen Experten aus der Region ins Gespräch zu kommen und gemeinsam mit den hier ansässigen Unternehmen Lösungen zu finden“, erklärt Florian Wiedemann, Landrat des Landkreises Bayreuth. „Dafür bietet das Netzwerktreffen ‚Energiezukunft Oberfranken-Ost‘ genau den richtigen Rahmen. Ich bin zuversichtlich, dass wir als Region über diesen Weg in der Energie-Frage grüner, innovativer und zukunftsgerichteter werden können.“

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und der Informations- und Gesprächsbedarf sowohl bei kleineren als auch bei großen Unternehmen – vom Handwerksbetrieb bis zum Global Player – war deutlich spürbar. Insbesondere erneuerbare Energien und neue Lösungen standen im Fokus des Interesses. Wie wichtig nachhaltige und regionale Energieversorgung und Energienetze für die oberfränkischen Kommunen sind, zeigte auch die rege Beteiligung der anwesenden Bürgermeister und Gemeinderäte.

Auch die Landkreise und kreisfreien Städte des Planungsverbandes gehen mit eigenen Projekten voran, sei es als Wasserstoffmodellregionen wie die Landkreise Kulmbach und Wunsiedel i.F., mit einem Nahwärmenetz wie die Stadt Hof oder mit Beratungen im Rahmen des Klimaschutzmanagements wie im Landkreis Hof.

Als Experten mit dabei waren u. a. das „Team Energiewende Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das ein Netzwerk sowie Unterstützung von Energieprojekten bietet, das Öko-Energieinstitut Bayern des Landesamts für Umwelt Augsburg, die Zukunftsenergie Nordostbayern (Projekte aus den Bereichen Wind, Sonne und Wärme), die Energieagentur Nordbayern (Energiemanagement und Windenergie), die IHK für Oberfranken Bayreuth, die HWK Bayreuth, Bayern Innovativ (Innovationsmanagement und Technologietransfer zur Energiewende), das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (Beratung Energiewende Biomasse, Sonne und Wind), C.A.R.M.E.N Straubing (Erneuerbare Energien, nachwachsende Rohstoffe, nachhaltige Ressourcennutzung), das Institut für Wasserstoff- und Energietechnik der Hochschule Hof und das Institut für Energietechnik Amberg.

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