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Klimaschutzteilkonzept für die Deponie Höferänger - Durchführung einer in-situ-Stabilisierung auf der Deponie Höferänger

Förderkennzeichen: 03K09219
Förderzeitraum: 01.09.2018 bis 29.02.2020
Projektbeteiligte:
Auftraggeber: Landkreis Kulmbach
Auftragnehmer: COPLAN AG, Hermann-Brenner-Platz 1, 92637 Weiden i.d.OPf.
Weitere Projektbeteiligte: A+I Ingenieurbüro GmbH, Am Jurablick 10, 95512 Neudrossenfeld; LAMBDA Gesellschaft für Gastechnik mbH, Hertener Mark 3, 45699 Herten; ASK August Schneider GmbH & Co. KG, Am Goldenen Feld 27, 95326 Kulmbach

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sowohl Klimaschutzteilkonzepte als auch investive Maßnahmen.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

In der Sitzung des Umweltausschusses vom 06.02.2018 wurde das vom BMUB geförderte Klimaschutzteilkonzept und die Potenzialstudie zur Reduzierung von Treibhausgasen der Deponie Höferänger ausführlich vorgestellt.

Mit Vorlage des Klimaschutzteilkonzeptes am 28.02.2018 sowohl bei der Förderstelle des BMUB als auch bei der Genehmigungsbehörde wurden gleichzeitig alle im Konzept vorgeschlagenen investiven Maßnahmen für das Behandlungsverfahren sowie alle das Verfahren unterstützenden Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des Gesamtsystems, die sich aus der Schwachstellenanalyse ergeben haben (Gasdome, Membranschieber, Kondensatwasser, Wassersäcke), für eine mögliche Nachfolgeförderung beantragt.

Mit Antrag vom 26.03.2018 hat der Landkreis Kulmbach über die Fördermaßnahme des Bundes "Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen - Kommunalrichtlinie" alle investiven Maßnahmen zur "in-situ-Stabilisierung der Deponie Höferänger" beim Bund eingereicht.

In der Sitzung des Umweltausschusses vom 13.11.2018 wurde über den Zuwendungsbescheid des BMUB vom 09.08.2018 berichtet und die Planungsleistungen wurden vergeben.

Der Zuwendungsbescheid gilt für den Zeitraum vom 01.09.2018 bis 29.02.2020.

Die erforderliche Gesamtleistung wurde in zwei Ausschreibungen und Leistungsverzeichnisse getrennt, einmal in die Tiefbauarbeiten und die Anlagentechnik selbst. Die Unterlagen für die Ausschreibung wurden bis 24.04.2019 fertiggestellt. Die Ex-Ante Veröffentlichung über die Ausschreibungsunterlagen erfolgte am 15.04.2019, der Versand der LVs ab 30.04.2019.

Im Rahmen einer Ausschreibung wurden für die Arbeiten zur Erneuerung der Schwachgasanlage der Deponie Höferänger LV01 Tiefbauarbeiten und LV02 Gasbehandlungsanlage 12 Firmen aufgefordert, zum Submissionstermin am 16.05.2019 ein Angebot abzugeben. Die Arbeiten wurden in der Sitzung des Umweltausschusses am 06.06.2019 an die Fa. LAMBDA und die Fa. ASK vergeben.

Insgesamt werden durch das BMUB 50 % der Gesamtkosten von 339.045 €, also 169.523 € gefördert.

Die Arbeiten zum Ausbau begannen am 25.09.2019 und wurden mit der VOB-Abnahmeverhandlung über die Gesamtleistung am 19.02.2020 abgeschlossen.

Link zum Projektträger Jülich

Interview zur Potenzialstudie und Umsetzung auf der Deponie Höferänger im Rahmen der Bearbeitung einer Bachelorarbeit zum Klimawandel im Landkreis Kulmbach (PDF-Datei zum Download)

Pressemitteilung vom 10.03.2020

Berichterstattung in der Presse: