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1. Gesundheitsbericht des Landkreises Kulmbach

Regionale Bestands- und Bedarfsanalyse im Rahmen der GesundheitsregionPlus Kulmbach


partizipativ - interdisziplinär - handlungsorientiert

Mit der Auflegung des Programms „Gesundheitsregionplus“ verfolgt die Bayerische Staatsregierung das Ziel, die medizinische Versorgung und Prävention im Freistaat weiter zu verbessern. Regionale Netzwerke sollen auf kommunaler Ebene zur Optimierung der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsversorgung in der Region beitragen.

Auch wir als Landkreis Kulmbach haben uns erfolgreich beworben und starteten mit entsprechenden Aktivitäten im Herbst 2018. Um zielgruppen- und settingspezifische, bedarfsgerechte und handlungsorientierte Maßnahmen zu entwickeln, war hierfür eine breit angelegte Bestands- und Bedarfsanalyse erforderlich.

Im Fokus der Untersuchung standen primär drei grundlegende Handlungsfelder bzw. Zielsetzungen:

  • Gesundheitsförderung und Prävention;
  • Gesundheitsversorgung;
  • Ausgleich gesundheitlicher Chancenungleichheit und
    damit Erhöhung der Lebensqualität der Menschen.

In allen Arbeitsschritten und Handlungsfeldern stand der Grundsatz der Beteiligungsorientierung (Partizipation) an erster Stelle.
 

Die folgenden großen Arbeitsmodule wurden im Rahmen der Untersuchung durchgeführt und werden nun kurz skizziert.

1. Modul:
Analyse vorhandener Daten

(siehe Gesundheitsbericht, S. 13-125)

2. Modul:
Bevölkerungsbefragung

(siehe Gesundheitsbericht, S. 127-140 + Tabellenband Bevölkerungsbefragung)

3. Modul:
Gemeindebefragung

(siehe Gesundheitsbericht, 141-147 + Tabellenband Gemeindebefragung)

4. Modul:
Expertenworkshop 1 „Ärztliche Versorgung auf dem Land“

(siehe Gesundheitsbericht, S. 148-150 + Dokumentation Expertenworkshop 1)

Expertenworkshop 2 „Demografischer Wandel und Pflege“

(siehe Gesundheitsbericht, S. 148-150 + Dokumentation Expertenworkshop 2)
 

Auf der Grundlage der Ergebnisse von Modul 1-4 wurden Schlussfolgerungen, Empfehlungen für die künftige Ausgestaltung und entsprechende Aktivitäten formuliert (siehe Gesundheitsbericht, S. 151-159).

Die erzielten Ergebnisse des Gesundheitsberichts bieten die empirische Basis, konkrete und passgenaue Maßnahmen für bestimmte Zielgruppen und/oder Settings abzuleiten, Versorgungslücken zu schließen und erkannte Defizite zu beseitigen. Und natürlich ebenso, im Landkreis Kulmbach und seinen 22 Gemeinden vorhandene Potentiale zu erkennen und künftig stärker als schon bisher auch zu „wecken“ und zu fördern. Letztlich geht es um eine zukunftsorientierte Optimierung der Versorgungsrealitäten und der Präventionslandschaft direkt vor Ort, wobei mitunter ein Blick sektorenübergreifend über den eigenen „Tellerrand“ durchaus hilfreich war und ist.