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Aktuelles aus der Gesundheitsregion plus

Vision einer ernährungskompetenten Gemeinde mit Strahlkraft

Gesundheit ist das wichtigste Gut in unserem Leben schlechthin. Alle anderen noch so scheinbar wichtigen Begleitumstände des Lebens treten zurück, wenn die Gesundheit fehlt.

Ein wichtiger Baustein hierbei ist die Ernährung und die damit verbundene Lebensqualität sowie das subjektiv wahrgenommene Wohlbefinden.
Ganz bestimmt soll es nicht darum gehen, dass nun alle zu Ernährungsaposteln werden und zu Erbsenzählern mutieren. Nein – ganz und gar nicht.
Genuss und Freude sollen im Mittelpunkt stehen. Die Geschmacksnerven sollen wieder etwas mehr gefordert und aktiviert werden, die Motivation soll gesteigert werden, was „Neues Altes“ zu probieren und vor allem verstärkt und achtsam auf regionale und saisonale Produkte zurückgegriffen werden.

In engem und produktiven Austausch haben sich Bürgermeisterin Anita Sack und Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion plus Kulmbach Annekatrin Tauer an den neudeutsch „Braintable“ gesetzt und ihre Ideen erstmal wild gesammelt und dann in eine Struktur gebracht. Um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen und frischen dynamischen Wind im Prozess mit zu integrieren, sind beide gerade dabei, mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg, dem Studiengang der Integrativen Gesundheitsförderung zu kooperieren.

Prof. Dr. Pamela Heise, Stadt- und Regionalplanerin sowie Tourismusexpertin, ist selbst begeistert von den ersten Ideen und ist offen gegenüber einer Kooperation mit dem Landkreis Kulmbach. Im Übrigen nicht zum ersten Mal ;-) Eine Studierendengruppe könnte sich also schon bald mit einer Machbarkeitsstudie beschäftigen und Handlungsempfehlungen für ein innovatives und gleichzeitig naturverbundenes Projekt unter dem Motto „back to the roots“ (zurück zu den Wurzeln) mit dem Fokus auf die Förderung von Ernährungskompetenz entwickeln. Das, was dabei entstehen kann, soll für die ganze Familie, also für alle Bürgerinnen und Bürger von Jung bis Alt sein. Es liegt den Initiatorinnen am Herzen, auf Barrierefreiheit zu achten und die Zugänge für alle leicht zu gestalten, um die gesundheitliche Chancengleichheit zu berücksichtigen.

Die Bürgermeisterin Anita Sack, selbst Ernährungsfachfrau, und die Gesundheitswissenschaftlerin Annekatrin Tauer sind sich einig: „Wir möchten Lebensmittel stärker erfahrbar machen. Wissen über Ernährung kann mit Spaß und Interaktion für die ganze Familie vermittelt werden. Und unsere Vision ist es, unser kleines Projekt, das in Ködnitz schon bald beginnen könnte, nach außen zu tragen und als Gute-Praxis-Beispiel für andere Gemeinden oder auch Landkreise zu fungieren.“

Annekatrin Tauer, die vergangene Woche eine Vorlesung am Campus Kulmbach im Studiengang Ernährungsphysiologie abgehalten hat, plant zusammen mit den Lehrkräften des Campus Kulmbach eine enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Praxis, sodass Kulmbacher Studierende sich ebenfalls mit Seminar-, Projekt- und Bachelorarbeiten im Feld der kommunalen Gesundheitsförderung schon bald im Kulmbacher Land einbringen.

„Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen.“ (Friedrich Nietzsche)

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