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Ehrenamtspreise/-wettbewerbe und Fördermöglichkeiten

Deutscher Nachbarschaftspreis

Der Deutsche Nachbarschaftspreis ist ein bundesweiter Wettbewerb, den die nebenan.de Stiftung seit 2017 jährlich auslobt. Die Nachbarschaft ist der Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam Antworten auf zentrale Fragen unserer Zeit finden.

Ausgezeichnet werden lokale Nachbarschaftsinitiativen und -projekte mit Vorbildcharakter, die einen aktiven Beitrag für eine lebendige Nachbarschaft leisten, das Miteinander fördern und dadurch das WIR gesalten. Das Besondere: Prämiert werden nicht nur große und professionelle Projekte, sondern auch kleine Initiativen mit guten Ideen, die jede*n von uns in der eigenen Nachbarschaft zum Mit- und Nachmachen anregen. In diesem Jahr werden besonders Initiativen und Gruppen zur Bewerbung ermutigt, die sich zuletzt in Zeiten der Coronakrise engagiert und schnelle Nachbarschaftshilfe geleistet haben.

Mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis soll nachbarschaftliches Engagement eine neue Sichtbarkeit gegeben werden und gleichzeitig das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass lokale Gemeinschaften eine fundamentale Bedeutung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten.

Der Bewerbungszeitraum läuft vom 9. Juni bis 6. Juli 2020. Teilnahmeberechtigt sind Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen, Sozialunternehmen sowie engagierte Gruppen oder lose Zusammenschlüsse von engagierten Nachbar*innen in folgenden thematischen Kategorien: Generationen - Brücken bauen - Verschönerung - Begegnung - Nachbarschaftshilfe - Nachhaltigkeit - Coronahilfe. Der Deutsche Nachbarschaftshilfepreis ist mit insgesamt 58.000 Euro dotiert und zeichnet die besten Projekte auf Landes- und Bundesebene aus. Zusätzlich wird ein Publikumssieger durch eine Online-Abstimmung gekürt.

Hier geht‘s zu den Antragsformularen und weiteren Informationen:
www.nachbarschaftspreis.de


Fördermöglichkeit für Kleinprojekte über ILE Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland e.V.

Über ein Regionalbudget der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland e.V. können im laufenden Jahr 2020 Anträge auf Förderung von Kleinprojekten u.a. auch von Vereinen, Privatpersonen, Stiftungen, Kirchen, Unternehmen etc. eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass das Projekt im ILE FMB Gebiet liegt (Bad Berneck, Bindlach, Gefrees, Goldkronach, Grafengehaig, Harsdorf, Himmelkron, Ködnitz, Marktleugast, Marktschorgast, Neuenmarkt, Stammbach, Trebgast, Wirsberg).


Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements, Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung, Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen und Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung. Über das Regionalbudget werden Kleinprojekte von mindestens 625 Euro bis maximal 20.000 Euro Gesamtausgaben (netto) gefördert. Dabei können bis zu 80 Prozent der förderfähigen Nettokosten gefördert werden. Ein Projekt wird mit maximal 10.000 Euro bezuschusst. Die Zuwendung wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt.


Wichtig ist, dass die Projekte aktuell noch nicht begonnen sind. Da der Förderzeitraum limitiert ist, müssen die Projekte bis 30.09.2020 abgeschlossen und alle notwendigen Unterlagen (Rechnungen, Belege, Nachweise, Dokumentationen) bei der Geschäftsstelle der ILE FMB eingegangen sein. Bei Rückfragen hilft die ILE FMB Geschäftsstelle unter Tel. 09227/9735750 gerne weiter.


Hier geht‘s zu den Antragsformularen und weiteren Informationen:
http://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/234566/index.php

 


Bürgerpreis der Bayerischen Rundschau "Helden des Alltags"

Die Bayerische Rundschau sucht auch 2019 Kandidatinnen und Kandidaten, die mit dem Bürgerpreis "Helden des Alltags" ausgezeichnet werden könnten. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Jugendförderung, Soziales und Zivilcourage. Wer kümmert sich um seine Mitmenschen in besonderem Maße - und das seit vielen Jahren? Wer engagiert sich unentgeltlich für die Förderung der Jugend? Wer hat Zivilcourage bewiesen? Diese Menschen werden gesucht.

Die Bayerische Rundschau bittet darum, Kandidaten zu nominieren, verbunden mit zwei, drei Sätzen zu deren Leistung. Auch die Kontaktdaten des Vorschlagenden müssen dabei angegeben werden, um Rückfragen zu ermöglichen. Die Preisvergabe findet alljährlich im November statt.

Vorschläge sind möglich per Post an Bayerische Rundschau, E.-C.-Baumann-Str. 5, 95326 Kulmbach, per Fax an die Nummer 09221/949378 oder auch per Mail an redaktion.kulmbach@infranken.de.