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Mittelalterlicher Kräutergarten des Gartenbauvereins Himmelkron

Heilkundige des Mittelalters waren Mönche und Nonnen, die auch für die medizinische Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung standen. Die notwendigen Heilkräuter wurden in einem Wurzgärtlein gezogen, die nötige Arznei konnte schnell bereitet werden.

Die Anlage des Himmelkroner Kräutergartens lehnt sich an die Beschreibung des Abts Walahfrid Strabo von der Reichenau an, auch seine 24 Pflanzen aus dem "Hortulus" sind fast alle längs der Mauer gepflanzt.

Breiten Raum nehmen die Pflanzen der Hildegard von Bingen ein, sie sind nach den von ihr vorgegebenen Heilanzeigen geordnet. Daneben werden noch Heilpflanzen aus dem "Macer Floridus", also jeweils aus mittelalterlichen Quellen, gezeigt.

Der Garten ist rollstuhlgerecht angelegt, jederzeit zugänglich und schmiegt sich herrlich an die Mauer des ehemaligen Zisterziensernonnenklosters Himmelkron an. Passend zur Historie des Orts zeigt ein Beet auch die Pflanzen, die in Zisterzienserklöstern beliebt waren. Abgerundet wird die Kollektion durch eine Apfelsorte "Edelborsdorfer", die auch noch auf das klösterliche Mittelalter zurückgeht.

  • Lage:
    Himmelkroner Heime
    Klosterberg 19
    95502 Himmelkron
  • Ansprechpartner:
    1. Vorsitzender des Gartenbauvereins: Wolfgang Sack
    Klosterberg 13
    Tel. 09227/90328, di. 0921/2208775
    Fax.: 0921/2208707
    eMail: wolfgang.sack@gmx.de
    oder
    Reinhard Stelzer
    Gemeinde Himmelkron und VHS Himmelkron
    Tel.: 09227/9310
  • Öffnung:
    Jederzeit zugänglich
    kein Eintritt
    Führung kostenpflichtig

Impressionen Mittelalterlicher Kräutergarten