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Baille-Maille-Allee in Himmelkron

Dem Besucher präsentiert sich eine eindrucksvolle Kulisse am Weißen Main in Himmelkron: In vier Reihen stehen ca. 600 Linden Spalier. Fast einen Kilometer erstreckt sich diese Allee bis zu einer Brücke, die noch in die Markgrafenzeit zurückreicht. 

Die Markgrafen von Brandenburg-Culmbach waren es auch, die hier eine solche Allee angelegt haben. Sie diente einem Freizeitvergnügen, dem Baille-Maille-Spiel. Dies ähnelte dem heute noch in England verbreiteten Crocket. Es war natürlich auch ein wunderbarer Ort zum "Lustwandeln".

Nach der Übernahme der Markgrafschaft durch Preußen wurden ca. 750  dann 130jährige Linden abgeholzt, um den Holzwert zu nutzen. 

Zur 200jährigen Wiederkehr des schmerzlichen Verlustes 1992 ist die Allee am Ursprungsort in drei Pflanzetappen wieder erstanden. Hier hat sich der Förderkreis zur Erhaltung der Kulturlandschaft in der Gemeinde Himmelkron eingesetzt und er kümmert sich noch heute um dieses Schmuckstück.

Heute ist es "Erholungsmeile" und Festplatz wie auch "Kunstmeile", wo Künstler aus der Region auf Dauer einiges aus ihrem Werk installiert haben.

Es lohnt sich, die in die Unendlichkeit weisende Flucht der Allee zu erwandern und auch die anderen Höhepunkte in Himmelkron wie Stiftskirche, Kreuzgang und Mittelalterlichen Kräutergarten am ehemaligen Kloster zu besuchen. 

  • Lage:
    An Ortseingang von Trebgast her links längs des Weißen Mains
  • Ansprechpartner: 
    Förderkreis zur Erhaltung und Verschönerung der Kulturlandschaft im Bereich der Gemeinde Himmelkron.
    1. Vorsitzende Inge Tischer
    Tel.: 09227/4998
    eMail: e.i.tischer@t-online.de
  • Öffnung:
    Die Baille-Maille-Allee ist immer zugänglich, Führungen können vereinbart werden, jährlich Alleefeste und Ausstellungen.

Impressionen Baille-Maille-Allee