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27. Kulmbacher Ausbildungsmesse

Die 27. Kulmbacher Ausbildungsmesse am Samstag, den 15. Oktober 2016, toppt erneut das Vorjahr!

Viele junge Menschen nutzten die Möglichkeit, sich bei den insgesamt 114 Ausstellern über ihre Zukunftsmöglichkeiten zu informieren. Praktische, technische oder handwerkliche Berufe - künftige Schulabsolventen konnten während der Messe ihre möglichen Berufsaussichten in diesen und vielen weiteren Bereichen entdecken.

Viele junge Besucher kamen mit konkreten Vorstellungen und ließen sich gezielt beraten, andere noch ohne bestimmte Vorstellung von ihrem künftigen Wunschberuf holten sich verschiedenste Anregungen und Auskünfte ein. Das direkte Gespräch zwischen potenziellen Bewerbern und den Ausstellern stand wie immer im Mittelpunkt: Hier wurden Fragen gestellt und Antworten gegeben, um den Beruf und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Bei zahlreichen Fachvorträgen

Eröffnet wurde die 27. Ausbildungsmesse von der Regierungspräsidentin von Oberfranken Heidrun Piwernetz. Sie betonte, dass für junge Menschen auf dem Weg in die berufliche Zukunft und ins Erwachsensein oft die Möglichkeiten zur Orientierung fehlten. Die Ausbildungsmesse sieht sie daher als wunderbares Angebot, um Jugendliche in dieser Entscheidungsphase zu unterstützen und gleichzeitig potenzielle Arbeitnehmer in der Region zu halten. Der Schirmherr der Messe, Landrat Klaus Peter Söllner, bedankte sich bei allen Organisatoren, Betrieben und natürlich den Auszubildenden, die ihren Teil dazu beitragen, dass aus dem Schulgelände ein Forum für gegenseitigen Austausch und Zukunftsplanung werden kann. Besonderer Dank gilt auch dem Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT, der die Messe vor nunmehr 27 Jahren ins Leben gerufen, stetig weiter entwickelt und seither auch immer ausgerichtet hat. Das Miteinander von Wirtschaft und der kommunalen Politik schafft in Kulmbach ein besonderes und wertvolles Netzwerk, so Landrat Söllner. Auch der Festredner zur Verleihung des Kulmbacher Ausbildungspreises, Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer Oberfranken und Vizepräsident des Deutschen Handwerks, lobte das Konzept der Kulmbacher Ausbildungsmesse und ging darauf ein, dass Kulmbach an dieser Stelle bayernweit mit sehr gutem Beispiel vorangehe, wenn es darum geht, Jugendliche ausbildungstechnisch zu beraten und zu begeistern.

Im Rahmen der Integrationsförderung ermöglichen bereits 24 der ausstellenden Firmen Praktika für Flüchtlinge und damit eine Gelegenheit für einen möglichen Einstieg in die Berufswelt in Deutschland. Auch dieses Angebot stieß auf große Zustimmung, sodass viele Jugendliche mit Migrationshintergrund, teilweise zusammen mit ehrenamtlichen Begleitern, die Messe besuchten und sich über die angebotenen Berufsbilder informieren konnten. Die Organisatoren der Kulmbacher Ausbildungsmesse sind sich einig, dass im Landkreis Kulmbach umfangreiche und kompetente Ausbildungen ermöglicht werden und dass die Messe der perfekte Weg ist, um Betriebe und den Nachwuchs zusammenzubringen. 

Vorabendveranstaltung - Verleihung des Ausbildungspreises

Auch die Vorabendveranstaltung zur Ausbildungsmesse hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Termin der Kulmbacher Wirtschaft etabliert und war auch in diesem Jahr ein würdiger Rahmen zur Verleihung des Kulmbacher Ausbildungspreises.

Als Festredner konnte bereits zur Vorabendveranstaltung Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer Oberfranken und Vizepräsident des Deutschen Handwerks, gewonnen werden. Er ging in seiner Rede darauf ein, wie wichtig es ist, seine eigenen Wege im Leben zu gehen, auch in Bezug auf die Ausbildung. Sowohl der Ausbildungspreis als auch die Ausbildungsmesse am Folgetag sind ideale Gelegenheiten, um die Kulmbacher Jugend und damit die Zukunft der Region in den Vordergrund zu stellen.

Der Ausbildungspreis wird vom Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Rundschau verliehen und stand 2016 unter dem Motto „#WELTVERBESSERER“. Acht kreative Ideen gingen bei der Jury ein, von denen drei für den Preis nominiert wurden.

Am Ende konnten die Lehrlinge der Firma Wiegel Gebäudetechnik in Kulmbach das Rennen für sich entscheiden. Sie traten mit einem informativen und lustig gestalteten Video an und verbessern die Welt u.a. durch den Einbau umweltfreundlicher Heizkessel, die richtige Mülltrennung im Unternehmen und die Regelungs- und Steuerungstechnik an einem Autoprüfstand. Neben der Urkunde erhielten die Sieger der Firma Wiegel zusätzlich eine Siegerprämie in Höhe von 750 Euro.

Die anderen nominierten Projekte waren ein Comic der Firma Bergophor und ein Fächer-Flyer der Firma Ireks, die sich jeweils mit umweltfreundlichem Verhalten in- und außerhalb der Betriebe auseinandersetzen. Die Auszubildenden aller nominierten Betriebe konnten ihre Projekte, die in Eigenregie parallel zur eigenen Arbeit durchgeführt wurden, vor dem Publikum der Abendveranstaltung eigenständig präsentieren.

Im nächsten Jahr wird die dann 28. Kulmbacher Ausbildungsmesse am 21. Oktober 2017 stattfinden. Die Verleihung des Ausbildungspreises steht dann unter dem Motto „#RICHTIGSTOLZSEIN“.

Impressionen der 27. Ausbildungsmesse