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ABITURA 2018 am MGFG

Werben um die künftigen Führungskräfte

Rund 70 Aussteller aus Industrie, Handwerk, Behörden und weiterführenden Schulen zeigen bei der Abitura, welche Karriemöglichkeiten sie Gymnasiasten bieten können. Das Interesse ist groß.

Ein großartiger Erfolg war am Samstag die mittlerweile zum fünften Mal durchgeführte Berufsorientierungsmesse Abitura, die heuer das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium ausrichtete. Mehr als 70 Aussteller informierten über ihr Angebot und über die Möglichkeiten, in den hiesigen Unternehmen Karriere zu machen.

Landrat Klaus Peter Söllner führte aus, als er sich vor sechs oder sieben Jahren mit Dr. Michael Pfitzner über die Abitura Gedanken machte, hätte er nie gedacht, welchen Erfolg die Messe einmal erzielen würde. Die Abitura als Berufsorientierungsmesse für Schulabgänger der Gymnasien und der Fach- und Berufsoberschule mit dem Fokus auf Karrierechancen in der Heimatregion hat eine bayernweite Vorbildfunktion. Für die jungen Leute ist es ungemein wichtig, sich vor Ort informieren zu können. Diese Messe biete ihnen ein breit gefächertes

Angebot an beruflichen Möglichkeiten, mit denen sie sich näher beschäftigen können. Den jungen Menschen werden hier Perspektiven gerade auch im ländlichen Raum aufgezeigt. Der Arbeitskreis Schule/ Wirtschaft und der Landkreis laden herzlich ein, sich bei der Gelegenheit vom vielfältigen Informationsangebot der rund 70 Aussteller ein Bild zu machen. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft, Dr. Michael Pfitzner, freute sich über den Erfolg der Messe, die heuer zum fünften Mal stattfindet. Deren Ziel ist es, zum einen zukünftige Führungskräfte für die Region zu begeistern und zum zweiten den hiesigen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, auf diese zuzugreifen. Wenn jemand die Region und ihre Möglichkeiten kennenlernt, der weiß, welche hohe Qualität in Kulmbach geboten ist und der wird sich auch besser einfügen als jemand, der von außerhalb hierher kommt und täglich in sein soziales Umfeld zurückkehrt. Sowohl an der Spitze von Unternehmen als auch Behörden werden Menschen gebraucht, die Verantwortung übernehmen.

Der Vorsitzende des Landesgremiums Schule/Wirtschaft in Bayern, Josef Schelchshorn, ehemaliger Personalvorsitzender von MAN und der VW-Gruppe, verwies auf die Bedeutung des qualifizierten Personals. Für Kulmbach wie für viele andere Städte ist der Arbeitskräftemangel eine Herausforderung. Sie sind von der Abwanderung der Jugend in die großen Städte betroffen. Die Abitura stelle eine hervorragende Möglichkeit dar, den jungen Menschen den Zugang und den Kontakt zu heimischen Unternehmen zu vermitteln. Für sie ist die Berufsorientierung extrem wichtig. Durch den Einblick, den sie auf der Messe erhalten, wirke man auch der Abwanderungstendenz entgegen. Josef Schelchshorn lobte die ausgezeichnete Arbeit des hiesigen Arbeitskreises ebenso wie die exzellente Zusammenarbeit der Schulen und der Wirtschaft im Landkreis. Man sehe hier ein tolles Beispiel eines erfolgreichen Engagements.

Lobende Worte für die Initiative und Ausgestaltung der Messe gab es weiterhin vom Präsidenten der Handwerkskammer Oberfranken, Thomas Zimmer, und den Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberfranken, Dr. Harald Vorleuter. Der Leiter des MGF, Horst Pfadenhauer, hatte zu Beginn die Gäste willkommen geheißen. Außer an den zahlreichen Ständen konnten sich Interessierte auch in vielen Vorträgen zu den unterschiedlichsten Themen informieren.

 

(Zeitungsauszug: Unger, Rainer. "Werben um die künftigen Führungskräfte." Frankenpost [Kulmbach] 26. Februar 2018. S7. Druck.)


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