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Informationen zu COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

Im Landratsamt Kulmbach wurde der Krisenstab "Coronavirus" gebildet, um alle auftretenden Fälle schnell, fachgerecht und den Leitlinien des Robert-Koch-Instituts entsprechend zu untersuchen und eine Ausbreitung einzudämmen. Das Staatliche Gesundheitsamt am Landratsamt Kulmbach steht für alle Fragen rund um das Coronavirus zur Verfügung. Die Mitarbeiter des Fachbereiches Gesundheitswesen sind durchgehend unter 09221/707-600 erreichbar. Aktuelle Risikobewertung für Deutschland (RKI)

Bei Fragen zu den Allgemeinverfügungen und Beschränkungen können Sie sich an die betreffende Hotline des Landratsamtes unter 09221/707-290 (auch Samstag und Sonntag von 10.00 - 14.00 Uhr) oder per Mail an die Adresse ausgangsbeschraenkungen@landkreis-kulmbach.de wenden.

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus können Sie sich zudem an die Telefon-Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden unter 09131/6808-5101.Antworten auf häufig gestellte Fragen (stmi.bayern.de)

Verhalten bei Verdacht auf Infektion


Wann sollten Betroffene bei einer Atemwegserkrankung ärztlichen Rat einholen und nach einem Test fragen, auch wenn die Symptome nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?

Wenn:

  • man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde

  • Vorerkrankungen bestehen oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)

  • man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus führt der World Health Organisation (WHO) zufolge zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten und Abgeschlagenheit, bei einigen Patienten wurden auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost berichtet. Einige Betroffene litten an Übelkeit, einer verstopften Nase und Durchfall.

Wer Krankheitssmptome zeigt oder nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatte, sollte sich unbedingt telefonisch bei seiner Hausarztpraxis oder beim Gesundheitsamt melden. Bitte keinesfalls unangemeldet einen Arzt aufsuchen. So werden Ansteckungen vermieden. Am Telefon werden Betroffene dann über weitere Maßnahmen informiert. Wie verläuft die Verdachtsabklärung? (RKI)

Allgemeine Verhaltensregeln zur Vermeidung von Infektionen

  • Korrekte Händehygiene: Regelmäßiges, gründliches Händewaschen unter fließendem Wasser mit Seife für 20 bis 30 Sekunden.
  • Ungewaschene Hände aus dem Gesicht (v.a. Mund, Nase und Augen) fernhalten.
  • Korrekte Hustenetikette: Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.
  • Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.
  • Vermeiden von Menschenansammlungen.
  • Regelmäßiges Lüften von Räumen.
  • Ruhiger gesundheitsbewusster Lebensstil.
  • Es gibt keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert.