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Landkreis Kulmbach Aktuell

Fahrradbus-Drehkreuz Kulmbach in der Saison 2022

Das „3Fmobil“ startet am 1. Mai von Kulmbach aus in die drei Tourismusregionen Frankenwald, Fichtelgebirge und Fränkische Schweiz.

Am 1. Mai starten vom Drehkreuz Kulmbach aus die Schlösserlinie, die Bier- und Burgenlinie in Richtung Fränkische Schweiz, die Main-Eger-Linie ins Fichtelgebirge und die Hochfrankenwaldlinie nach Bad Steben in die Saison 2022. Immer an Samstagen, Sonn- und Feiertagen bis zum 1. November wird das 3Fmobil-Netz die schönsten Ziele in unserer Region verbinden.

2021 wurden trotz Pandemie, trotz unsicheren Wetters und trotz späteren Starttermins die Fahrradbuslinien von Kulmbach in die Fränkische Schweiz erfolgreich auf den Weg gebracht. Auf den Bussen, die unter der VGN-Liniennummer 399 Pegnitz und Ebermannstadt bedienen, konnten 1.390 Fahrgäste begrüßt werden – für eine neu eingeführte Linie ein sehr guter Wert.

Das „3Fmobil“ fasst die früheren Frankenwald-mobil-, Fichtelgebirge-mobil- und das Fränkische Schweiz-mobil-Netz zu einem Netz zusammen. Die Tageskarten für Erwachsene werden weiterhin für 8 Euro angeboten. Familien zahlen 16 Euro, Kinder 4 Euro. Damit stehen 9 Ausflugs-, Wander- und Fahrradbusse bereit, die gut die Hälfte Oberfrankens erschließen. Eine Linie bringt die Fahrgäste zudem nach Thüringen.

2022 wird es außerdem mindestens eine Erweiterung geben, die allerdings den Kulmbacher Raum nur am Rande berührt. Der Naabtal-Express in der Oberpfalz führt ab dem 1. Mai von Tirschenreuth aus nach Fichtelberg unterhalb des Ochsenkopfes.

Abhängig von der Genehmigungserteilung startet unter der Saison auch noch die Thermenlinie zwischen Gefrees und Adorf im Vogtland. Besonderheit ist, dass diese Linie eine internationale Linie sein wird, denn sie bedient die Route von Selb über Asch, führt durch den Ascher Winkel in Tschechien und ins sächsische Bad Elster. Diese Linien können auch mit dem Tagesticket genutzt werden. Das Netz wird sich dann auf 670 km Linienlänge erweitern, wobei ein Gebiet von 5.000 km² erschlossen sein wird - eine Fläche, die doppelt so groß wie das Saarland ist.

In den Anfangszeiten des Netzes nutzten vor allem Radfahrer, die bequem einen Berg überwinden, und Ausflügler, welche die Städte und Orte erkundeten wollten, die Busse. Mittlerweile zählen aber auch E-Biker, die weite Strecken radeln, Familien mit Kindern und Wanderer zu neuen, wichtigen Nutzergruppen.

Vor allem Wanderer erkennen den Komfort der Linien, die von den Städten aus zu vielen Punkten in der Natur führen. Von dort können sie dann auch längere Etappen, wie zum Beispiel die am Brauereienweg zwischen Aufseß und Breitenlesau, erwandern und bequem zurückkehren.

Vor zwei Jahren wurde die Hängerflotte erneuert – auch in Reaktion auf den E-Bike-Boom. Diese schwereren Räder benötigen stabilere Transport-Vorrichtungen. 16 Räder können jetzt mitgenommen werden. Um Überbelegungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, vorab zu reservieren – entweder telefonisch oder online. Alle wichtigen Infos finden Sie auf der Homepage: 3Fmobil.de. Falls die Termine verschoben werden müssen, wird dies dort zeitnah mitgeteilt. Zudem finden alle Interessierten auf der Seite auch die aktuellen Infos zu den Fahrplänen und - wichtig für Vorbestellungen - ein Online-Reservierungssystem.

Zusätzlich haben die beteiligten Landkreise Bayreuth, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach und Wunsiedel im Fichtelgebirge eine 88-seitige Broschüre mit Wander-, Radtour- und Ausflugstipps herausgegeben. Diese gibt es in den Radl-Bussen, bei den beteiligten Landkreisen, in den Tourist-Informationen und bei den Städten, Märkten und Gemeinden kostenfrei.

In den Bussen besteht bis auf Widerruf weiterhin eine Pflicht zum Tragen von FFP-2-Masken.

Weitere Informationen unter: http://3fmobil.de/

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