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Landkreis Kulmbach Aktuell

Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für Markus Winkler - Andrea Pfadenhauer-Wagner wird neue Kreisbrandmeisterin und Ulrich Jobst neuer Notfallseelsorger

Im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt wurde die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für besondere Verdienste im Ehrenamt an Markus Winkler ausgehändigt. Der Mainleuser erhielt die hohe Auszeichnung für seine Verdienste im Bereich der Rettungsorganisationen.

Außerdem wurde mit Andrea Pfadenhauer-Wagner eine neue Kreisbrandmeisterin für Brandschutzerziehung und Kinderfeuerwehren in Dienst gestellt. Pfarrer und Feuerwehrmann Ulrich Jobst aus Buchau gehört künftig zum Team der Notfallseelsorge im Landkreis.

hinten v.l.: PHK Peter Hübner, Laudator Jürgen Dippold, Landrat Klaus Peter Söllner, Lothar Seyfferth, Bürgermeister Robert Bosch und Kreisbrandrat Stefan Härtlein - vorne Markus Winkler mit Familie

Landrat Klaus Peter Söllner bezeichnete in seiner Ansprache vor der versammelten Führungskräfteriege der Feuerwehren im Landkreis und weiteren geladenen Gästen die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer in den Rettungsorganisationen als "Helden unseres Alltags". Für sie steht der Dienst am Nächsten im Vordergrund. Sie setzen sich an 365 Tagen im Jahr aus freien Stücken und unentgeltlich für eine großartige, unverzichtbare Aufgabe ein.

Regelmäßig von Herzen dafür DANKE zu sagen, ist für den Landkreis eine Selbstverständlichkeit. Aus diesem Grund wird alljährlich auch die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für Verdienste im ehrenamtlichen Bereich verliehen. Sie wird in den fünf Kategorien Sport, Kultur-Musik-Gesang, Soziales, Jugendarbeit und Rettungsorganisationen an jährlich maximal 10 Personen verliehen. Den Vergabevorschlag erarbeitet eine Auswahlkommission.

Mit Markus Winkler erhielte die hohe Auszeichnung ein engagierter Bürger aus dem Bereich der Rettungsorganisationen. Er war bei der ursprünglichen Übergabefeier im Rahmen des Dankeschön-Abends des Landkreises für das Ehrenamt im April 2018 in Stadtsteinach leider erkrankt. Nun wurde die Aushändigung nachgeholt.

BRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Dippold hielt die Laudatio auf Markus Winkler.

Seit 25 Jahren engagiert er sich in verschiedenen Bereichen des Bayerischen Roten Kreuzes. Zunächst in der Sanitätskolonne Mainleus und später in der Bereitschaft Kulmbach. Markus Winkler hat viele Zusatzqualifikationen erworben und ist auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Kulmbach stets zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Er trägt damit maßgeblich zur Tagesalarmierbarkeit bei.

Seit der Gründung der Sicherheitswacht in der Stadt Kulmbach ist er ein Mann der ersten Stunde und gehört zu den festen Teammitgliedern der Fußstreifen. Schon über 6.200 Einsatzstunden hat er in diesem Ehrenamt geleistet und unterstützt als "Bürger mit besonderer Verantwortung für den Rechtsstaat" die Polizei vor Ort.

Im weiteren Verlauf der Feierstunde stellte Kreisbrandrat Stefan Härtlein mit Andrea Pfadenhauer-Wagner eine neue Kreisbrandmeisterin für Brandschutzerziehung und Kinderfeuerwehren zum 01.07.2018 in Dienst und hieße sie im Führungsteam der Feuerwehren herzlich willkommen. In ihrer neuen Funktion sei sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Kindergarten und Jugendfeuerwehr, so der Kreisbrandrat.

Pfarrer und Feuerwehrmann Ulrich Jobst aus Buchau verstärkt künftig das Notfallseelsorgeteam. Der Kreisbrandrat dazu: "Dieser wichtige Dienst ist in allen Bereichen der Rettungsorganisationen unverzichtbar. Die Helfer brauchen Unterstützung bei der Verarbeitung von Eindrücken, mit denen sie im Einsatz konfrontiert werden. Hier tun Gespräche mit den Kameraden einfach gut."

Ein Grußwort sprach auch Bürgermeister Robert Bosch. Alle drei Personen, die im Rahmen der Feierstunde gewürdigt wurden, sind im Marktgemeindebereich Mainleus wohnhaft und so zeigte sich das Gemeindeoberhaupt sehr stolz und betonte, dass seine Bürgerinnen und Bürger zu Recht für ihre vielfältige ehrenamtliche Arbeit geehrt bzw. in eine wichtige Funktion berufen wurden.

In seinen sehr persönlichen Worten beschrieb der Bürgermeister Markus Winkler als Mann, der schon seit jeher ehrenamtlich engagiert sei und in der Alarmierung am Funk als ruhender Pol bekannt ist.

An Andrea Pfadenhauer-Wagner gewandt betonte er, dass sie in ihrer weiteren Funktion als Kommandantin der Feuerwehr Wünstenbuchau-Bechtelsreuth nicht aus dem Ortsgeschehen wegzudenken wäre.

Pfarrer Ulrich Jobst wünschte der Bürgermeiser für die neue Aufgabe als Notfallseelsorger alles Gute. Er bringe in dieser Funktion seine Fähigkeiten als Seelsorger mit zu den Alarmierungen und es sei  enorm wichtig, auch an die Seelen der Rettungskräfte zu denken. Zudem sei der Pfarrer und Feuerwehrmann auch als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Der Bürgermeiser dazu: "Ich möchte nicht Feuer sein, wenn ein Pfarrer mit Atemschutz ausrückt".