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Landratsamt Kulmbach: Lebenslagen

Hinweis: Über die Links auf dieser Seite werden Sie auf das BayernPortal weitergelietet. Hier erhalten Sie ausführliche Informationen zu den angezeigten Themenbereichen.

In der Rubrik "Vor Ort" können Sie Ihre Heimatgemeinde angeben. Die Informationen werden dann in Bezug auf Ihren Wohnort aktualisiert.

Wasser und Gewässerschutz

Gewässer sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Durch Straßenverkehr, Industriebetriebe und intensive Landwirtschaft können viele Schadstoffe in das Grundwasser gelangen.

  • Bachpatenschaften; Fachliche Beratung

    Bachpatenschaften unterstützen die Gemeinden bei der naturnahen Pflege und Gestaltung von Gewässern und ihrer Uferbereiche. Die Wasserwirtschaftsämter unterstützen die Bachpatenschaften durch fachliche Beratung.

  • Flurneuordnung; Beantragung einer Förderung

    Der Freistaat Bayern fördert und unterstützt mit der Flurneuordnung Projekte von Gemeinden und öffentlichen Planungsträgern, z. B. zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur und zur Erhaltung und Gestaltung von Natur und Landschaft erhalten und gestaltet.

  • Gewässer dritter Ordnung; Beantragung einer Förderung

    Der Freistaat Bayern unterstützt die bayerischen Städte und Gemeinden bei der Verwirklichung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen (im Bereich Gewässerausbau und -unterhaltung) mit Zuwendungen.

  • Gewässer dritter Ordnung; Gewässerunterhaltung

    Die Unterhaltung Gewässer dritter Ordnung ist in Bayern eine Aufgabe der Kommunen bzw. Wasser- und Bodenverbände.

  • Gewässer dritter Ordnung; Hochwasserschutz

    Staat und Kommunen ergreifen Schutzmaßnahmen und treffen Vorbereitungen, um die Auswirkungen von Hochwässern zu begrenzen.

  • Gewässer erster und zweiter Ordnung; Gewässerausbau

    Gewässerausbau ist die Herstellung, die Beseitigung und die wesentliche Umgestaltung eines Gewässers oder seiner Ufer.

  • Gewässer erster und zweiter Ordnung; Gewässerunterhaltung

    Gewässerunterhaltung ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung des Staates und der Kommunen. Die Unterhaltung Gewässer erster und zweiter Ordnung ist Aufgabe des Freistaats Bayern und wird von den Wasserwirtschaftsämtern durchgeführt. Die Unterhaltung der Bundeswasserstraßen obliegt dem Bund.

  • Gewässernachbarschaften; Koordinierung

    Unsere Bäche und Flüsse sind Lebens- und Erlebnisraum. Von etwa 100.000 km Gewässer sind 90.000 km in der Obhut der Kommunen. Um diese bei dieser Aufgabe zu unterstützen, wurden die Gewässer-Nachbarschaften Bayern gegründet. Sie werden durch das Bayerische Landesamt für Umwelt koordiniert.

  • Gewässerqualität; Überwachung

    Wesentliche Grundlage für das wasserwirtschaftliche Handeln und für einen umfassenden Gewässerschutz ist eine repräsentative und regelmäßige Beobachtung des Gewässerzustandes.

  • Hochwasser; Erstellung eines gemeindlichen Meldeplans

    Die am Hochwassernachrichtendienst teilnehmenden Gemeinden erstellen Meldepläne, welche Maßnahmen bei welchen Pegelständen von welchen Stellen durchgeführt werden müssen. Er gibt Hinweise auf verantwortliche Stellen oder Selbsthilfemöglichkeiten.

  • Hochwasser; Herausgabe von Warnmeldungen

    Durch Hochwasser können enorme Vermögensschäden entstehen und Menschenleben gefährdet werden. Durch eine frühzeitige Warnung können Hochwasserschäden und die Gefährdungen entscheidend vermindert werden.

  • Hochwasser; Information der Gemeinden

    Nach Überschreiten festgelegter Wasserstände informieren die Wasserwirtschaftsämter die Kreisverwaltungsbehörden, die ihrerseits die Hochwasserwarnungen an Gemeinden weitergeben.

  • Hydrogeologische Karten und Erläuterungsbände; Erwerb

    Die hydrogeologische Landesaufnahme erfasst alle wesentlichen Informationen über das Grundwasser im Untergrund Bayerns und schafft damit Arbeitsgrundlagen für vielfältige Anwendungen im Bereich von Umweltschutz und Daseinsvorsorge. Die Ergebnisse der hydrogeologischen Landesaufnahme werden im Bodeninformationssystem Bayern sowie in Form amtlicher hydrogeologischer Karten und zugehöriger Erläuterungsbände zur Verfügung gestellt.

  • Klärschlamm; Entsorgung

    Klärschlamm sollte energetisch verwertet werden, um die in ihm enthaltenen organischen Schadstoffe zu zerstören und diese aus dem Naturkreislauf auszuschleusen.

  • Niederschlagswasser; Informationen zur erlaubnisfreien Versickerung

    Niederschlagswasser von befestigten Flächen ist weitestgehend in den natürlichen Wasserkreislauf zurückzuführen (= naturnahe Regenwasserbewirtschaftung).

  • Trinkwasserqualität; Anzeigepflichten

    Der Vollzug der Trinkwasserverordnung durch die Betreiber von Wasserversorgungsanlagen und die staatlichen Überwachungsbehörden (Gesundheitsämter) soll eine einwandfreie Trinkwasserversorgung der Verbraucher sicherstellen.

  • Trinkwasserversorgungsanlagen und Bäder; Hygieneüberwachung

    Die Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes überwachen Trinkwasserversorgungsanlagen und Bäder in hygienischer Hinsicht.

  • Umwelt; Fischereifachberatung

    Große Bedeutung haben die Fachberatungen für Fischerei, die schon seit über 100 Jahren bestehen. Die Fachberater für Fischerei beraten bei allen Fragen der Fischerei.

  • Wärmepumpen und Erdwärmesonden; Anzeige von Bohrungen zur Errichtung

    Bohrungen zur Errichtung von Erdwärmesondenanlagen müssen zum Schutz des Bodens und des Grundwassers gegen Verunreinigungen bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde angezeigt und ggf. von dieser genehmigt werden.

  • Wassergefährdende Stoffe; Anzeigepflicht

    Von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen können Gefahren für den Boden und das Wasser ausgehen. Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen sind unverzüglich der Kreisverwaltungsbehörde oder der nächsten Polizeidienststelle anzuzeigen. Die Errichtung oder wesentliche Änderung von prüfpflichtigen Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind der Kreisverwaltungsbehörde anzuzeigen.

  • Wassergefährdende Stoffe; Unfallmeldung

    Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen können z. B. zu Fischsterben führen oder Boden und Grundwasser verunreinigen. Sie sind sofort der Polizei oder der Feuerwehr (Notruf 110 oder 112) zu melden. Die Feuerwehr ergreift dann Maßnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr.

  • Wasserpegel und Wasserstände; Erfassung und Auswertung

    Die Wasserstände an Gewässern und im Grundwasser werden erfasst und ausgewertet.

  • Wasserrecht; Beantragung einer Gestattung

    Für jede Einwirkung auf ein Gewässer, die nicht nur von völlig untergeordneter Bedeutung ist, wird eine behördliche Gestattung benötigt.

  • Wasserschutzgebiet; Festsetzung

    Zum Schutz der öffentlichen Wassergewinnung (Brunnen, Quellen) werden Wasserschutzgebiete ausgewiesen und von der Kreisverwaltungsbehörde per Verordnung festgesetzt.



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