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Landratsamt Kulmbach: Leistungen von A bis Z

Finden Sie hier Service-Leistungen des Landratsamtes und anderer Behörden und Einrichtungen auf einen Blick.

Ernährungsnotfallvorsorge; Informationen

Informationen zum Thema

Die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln ist eine vorrangige Aufgabe der staatlichen Vorsorgepolitik. Diese gliedert sich in die Ernährungssicherstellung und in die Ernährungsvorsorge.

Ernährungssicherstellung

Im unwahrscheinlichen, aber dennoch nie völlig auszuschließenden Fall einer Versorgungskrise, d. h. wenn erhebliche Teile der in Deutschland lebenden Menschen über den freien Markt keinen Zugang zu Lebensmitteln mehr haben, müsste die Bevölkerung hoheitlich versorgt werden. Der Staat könnte dann die öffentliche Bewirtschaftung von Lebensmitteln einführen und Regelungen über die Produktion, den Bezug oder die Zuteilung von Nahrungsmitteln erlassen. Gesetzliche Grundlage ist das Ernährungssicherstellungs- und –vorsorgegesetz, das sowohl bei Versorgungskrisen im Verteidigungsfall als auch bei Versorgungskrisen, die durch zivile Katastrophen verursacht werden, anwendbar ist.

Ernährungsvorsorge

Bund und Länder sind verpflichtet, organisatorische, personelle und materielle Vorkehrungen zu treffen, um im Falle einer Versorgungskrise die erforderlichen Maßnahmen einleiten zu können. Hierzu zählt ein gemeinsames Krisenmanagement zwischen Bund und Ländern. Es ist weiterhin Aufgabe des Staates, die Bevölkerung  über Möglichkeiten des Selbstschutzes, wie z. B. die private Vorratshaltung, zu informieren.

In Bayern sind die folgenden Behörden für die Ernährungsnotfallvorsorge zuständig:

  • das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF),
  • sieben Bezirksregierungen und
  • die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) auf Ebene der Kreisverwaltungen und kreisfreien Städte.

Grundsätzlich sollte jeder Bürger einen gewissen Nahrungsvorrat im Hause haben. Dieser kann sich folgendermaßen zusammensetzen:

  • Frischprodukte (Obst, Gemüse, Milcherzeugnisse)
  • Trockenvorräte und Konserven (Kaffee, Tee, Zucker, Honig, Marmelade, Senf, Essig, Salz, Gewürze, Gemüse- und Obstkonserven)
  • Fertiggerichte (Suppen, Nudelgerichte)
  • Tiefkühlware (Fleisch, Geflügel, Fisch, Brot etc.)
  • Getränke (Mineralwasser, Fruchtsaft etc.)

Auch Zündhölzer, Feuerzeug, Kerzen und ein Spiritus- oder Gaskocher können von Vorteil sein, wenn einmal der Strom ausfällt. Außerdem sollte sich ein Wasserkanister, der bei Bedarf noch mit Wasser gefüllt werden kann, im Haushalt befinden.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema inklusive Links zu den relevanten Behörden, Institutionen und Ansprechpartnern finden Sie auf der Seite des Verwaltungsservice Bayern.

Informieren Sie sich im Verwaltungsservice Bayern über das Thema "Ernährungsnotfallvorsorge; Informationen" unter Berücksichtigung der für Sie zuständigen Gemeindeverwaltung:

Stadt KulmbachPresseck
HimmelkronStadtsteinach
KasendorfThurnau
MainleusTrebgast
MarktleugastUntersteinach
MarktschorgastWirsberg
NeudrossenfeldWonsees
Neuenmarkt

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