Zum Inhalt Zur Suche

Behörden, Ämter und Dienstleistungen

Vormundschaft für Minderjährige

Minderjährige erhalten einen Vormund, wenn sie nicht unter elterlicher Sorge stehen oder wenn die Eltern zur Vertretung des Minderjährigen weder in persönlichen noch in Vermögensangelegenheiten berechtigt sind. Ein Minderjähriger erhält einen Vormund auch dann, wenn sein Familienstand nicht zu ermitteln ist.

Grundsätzlich wird der Vormund vom Familiengericht bestellt. Eine Ausnahme stellt die gesetzliche Amtsvormundschaft dar. Mit der Geburt eines Kindes einer minderjährigen ledigen Mutter wird das Jugendamt kraft Gesetzes Vormund. Eine wesentliche Aufgabe liegt in der Geltendmachung des Unterhaltsanspruchs des Kindes. Der Mutter steht die Personensorge für das Kind neben dem Amtsvormund zu. Sie ist jedoch nicht zur Vertretung des Kindes berechtigt, bei Meinungsverschiedenheiten geht ihre Meinung allerdings der des Vormundes vor. Die Amtsvormundschaft endet mit der Volljährigkeit der Mutter oder bei Begründung der gemeinsamen Sorge mit dem volljährigen Vater. Die gesetzliche Amtsvormundschaft tritt zudem ein, wenn die Sorgeberechtigten ihr Kind zur Adoption freigeben, so dass ihre elterliche Sorge ruht.

§§ 1673 ff., 1751, 1773 ff. Bürgerliches Gesetzbuch, §§ 55, 56 Sozialgesetzbuch VIII

Amtsgerichte (Familiengerichte); Jugendämter bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten

Ansprechpartner im Landratsamt Kulmbach

Steffen Grampp

Sozialdienst

Telefon09221 / 707-242
Telefax09221 / 707-95242
eMailgrampp.steffen@landkreis-kulmbach.de
Raum236
tätig für251 Kreisjugendamt

Heike Horn

Sozialdienst

Telefon09221 / 707-230
Telefax09221 / 707-95230
eMailhorn.heike@landkreis-kulmbach.de
Raum235
tätig für251 Kreisjugendamt

zurück