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Geflügelpest / Aviäre Influenza (AI)

Derzeit ist die Ausbreitung der Geflügelpest (HPAI) – auch Vogelgrippe genannt – verstärkt in der Wildvogelpopulation zu beobachten und damit die verbundene Gefahr des Eintrages in Geflügelbestände. In einigen Fällen in Bayern ist dieser Eintrag in Hausgeflügelbestände bereits erfolgt.

Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen ist in Deutschland bislang nicht bekannt geworden. Enger Kontakt zu krankem oder verendetem Geflügel sollte vermieden und tot aufgefundene Wildvögel sollten nicht berührt oder bewegt werden. Beim Verzehr von Geflügelfleisch besteht unter Einhaltung der üblichen Küchenhygienemaßnahmen für den Verbraucher keine Gefahr.

Vogelgrippe im Landkreis Kulmbach

Das Geflügelpestgeschehen in Bayern ist aktuell rückläufig. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) kommt in seiner aktuellen Risikobewertung für das Auftreten von HPAIV in Bayern vom 03.05.2022 zu dem Ergebnis, dass das Risiko einer direkten oder indirekten HPAIV-Einschleppung in Geflügelbestände in Bayern durch Wildvögel nur noch als bis zur Stufe gering zu bewerten ist.


Infolgedessen waren die bestehenden präventiven Maßnahmen für Haus- und Nutzgeflügel in Bayern zu überprüfen. Nach fachlicher Beurteilung des SG 31, Veterinärwesen des Landratsamtes Kulmbach konnten die per Allgemeinverfügung angeordneten Maßnahmen für den Landkreis Kulmbach aufgehoben werden.

 

Vollzug tierseuchenrechtlicher Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest

  • 08.12.2021: Zum Schutz der bayerischen Geflügelhaltungen sollen ab sofort verstärkte Biosicherheitsmaßnahmen für Haus- und Nutzgeflügel bayernweit angeordnet werden. Das hat das Bayerische Umweltministerium aufgrund der bei Wildvögeln vorliegenden Geflügelpestnachweise in Deutschland und Bayern veranlasst. Erforderliche Maßnahmen wurden vom Landratsamt Kulmbach, der zuständigen Kreisverwaltungsbehörden vor Ort, durch diese Allgemeinverfügung.zum Schutz vor der Geflügelpest bekannt gegeben.

  • 01.02.2021: Zum Schutz der bayerischen Geflügelhaltungen sollen ab sofort verstärkte Biosicherheitsmaßnahmen für Haus- und Nutzgeflügel bayernweit angeordnet werden. Das hat das Bayerische Umweltministerium aufgrund der bei Wildvögeln vorliegenden Geflügelpestnachweise in Deutschland und Bayern veranlasst. Erforderliche Maßnahmen wurden vom Landratsamt Kulmbach, der zuständigen Kreisverwaltungsbehörden vor Ort, durch diese Allgemeinverfügung.zum Schutz vor der Geflügelpest bekannt gegeben.

  • 05.05.2022: Auf Grund der aktuellen Entwicklungen konnten die Allgemeinverfügungen vom 08.12.2021 und vom 01.02.2021 durch diese Allgemeinverfügung widerrufen werden.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern sowie ein Merkblatt für Geflügelhalter und eine Übersicht der betroffenen Gebiete in Bayern, sind auf der Seite des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (www.lgl.bayern.de) unter dem Stichwort ´Geflügelpest´ verfügbar.

Kontakt zum Veterinäramt im Landratsamt Kulmbach

Werden mehrere Vögel an einem Ort tot aufgefunden, wird um eine entsprechende Information des Veterinäramtes unter der Telefonnummer 09221/707-707 oder per Mail an veterinaeramt@Landkreis-Kulmbach.de gebeten.


Das Veterinäramt im Landratsamt Kulmbach weist nochmals auf die grundsätzliche Verpflichtung zur Anzeige einer Geflügelhaltung hin: Halter von Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen, die bislang ihrer Pflicht zur Meldung noch nicht nachgekommen sind, haben die Haltung unverzüglich beim Veterinäramt unter Angabe der erforderlichen Daten anzuzeigen (Name, Anschrift des Halters, Art und Anzahl des im Jahresdurchschnitt gehaltenen Geflügels, Nutzungsart und Standort der Tiere, Betriebsnummer).