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Klimaschutzmanagement des Landkreises Kulmbach

Das Klimaschutzmanagement des Landkreises Kulmbach wird unter FKZ 03KS4079 gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

Das Forschungszentrum Jülich hat das große Engagement des Landkreises Kulmbach für den Themenkomplex Energie und Klimaschutz gewürdigt und die Voraussetzung für die Installierung unseres Klimaschutzmanagements geschaffen.

Auf der Grundlage unseres - gemeinsam mit der Energieagentur Nordbayern - erarbeiteten Klimaschutzkonzeptes (veröffentlicht Homepage Landkreis / Sonderseite Klimaschutz)  und der Vorlage unseres Controlling-Konzeptes, hat der Projektträger Forschungszentrum Jülich, unseren Antrag, zur Einrichtung der Stelle eines Klimaschutzmanagers, entsprechend den Richtlinien des Bundesministeriums für Umwelt, positiv beschieden.

Der Landkreis Kulmbach erhält für 3 Jahre als nicht rückzahlbarer Zuschuss für die Einrichtung eines Klimaschutzmanagers 65% aus den beantragten Gesamtausgaben von 144.907,00 €. Die bewilligten Bundesmittel belaufen sich auf 94.190,00 €, aufgeteilt auf die Jahre 2012 – 2015. In diesem Förderbetrag sind auch Mittel enthalten, die für Maßnahmen zur Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden sollen sowie Mittel für Netzwerktreffen des Bundes zum Handlungsfeld Energie und Klimaschutz.  

Nachdem wir im Landkreis Kulmbach bereits seit den 90er Jahren viele Entscheidungen für Energieeinsparung, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz getroffen haben und der Landkreis Kulmbach die Energiewende ernsthaft unterstützen will, können wir mit dieser Förderung die Stelle für einen Klimaschutzmanager einrichten.

Welche Aufgaben erwarten den Klimaschutzmanager?

Der Klimaschutzmanager ist Projektkoordinator für Energie und Klimaschutz. Er ist verantwortlich für die Vernetzung der gesamten Aktivitäten in Kooperation mit der Energieagentur Nordbayern und weiteren Partnern aus dem Sektor Energie und Klimaschutz. 

Einige Beispiele für die Aufgaben des Klimaschutzmanagers, die mit dem Projektträger fest vereinbart wurden und Grundlage des Förderbescheides sind: 

Energieeffizienz und Energieeinsparung

  • Betreuung kommunales Energiemanagement, Überwachung und Darstellung der Einsparpotenziale in Kooperation mit unserer Bauverwaltung und der Energieagentur Nordbayern
  • Einsatz energieeffizienter Beleuchtungstechnik für unsere Liegenschaften
  • Erstellung und Überwachung Controlling-Konzept für CO2-Bilanz mit Indikatoren-Modell 

Verkehr

  • Organisation Autofreier Sonntag am 5. Mai 2013 mit der Aktion „Oberfranken fährt Rad“ und der Initiative des Staatl. Gesundheitsamtes „Bewegung gegen Krebs“
  • Durchführung der Kampagne des Bundesumweltministeriums „Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken“
  • Förderung Elektromobilität

Energieversorgung

  • Initiierung investiver Maßnahmen in Kooperation mit der Energieagentur Nordbayern und unserer Bauverwaltung für unsere Liegenschaften – weitere Förderungen vom Bund in Aussicht gestellt.
  • Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energien in Kooperation mit dem Handwerk u. weiteren Institutionen

Intensivierung Öffentlichkeitsarbeit

  • Pflege unserer Klimaschutz-Sonderseite u. Erstellung weiterer Klimaschutz-Newsletter, Erstellung des Energie-Familienkalenders, Weiterentwicklung unseres Klima-Journales und der Dachmarke Klimaschutz des Landratsamtes.

Ingrid Flieger
Klimaschutzmanagement