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01.06.2017

Ladestationen für Elektroautos und -fahrräder in Thurnau

Kooperation zwischen der N-ERGIE und dem Land-kreis Kulmbach

Ab sofort können am Wanderparkplatz in Thurnau Elektroautos aufgeladen werden: Bürgermeister Martin Bernreuther hat am 12. Dezember 2017 zusammen mit Landrat Klaus Peter Söllner und Christian Vogler, Ansprechpartner für Elektromobilität bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft, eine Ladesäule für Elektroautos symbolisch in Betrieb genommen.

Bürgermeister Martin Bernreuther: „Gerne hat der Markt Thurnau das Angebot der N-ERGIE einer subventionierten Elektrotankstelle angenommen. Das Thema E-Mobilität ist aktuell in aller Munde. Ich freue mich, dass wir in unserem Marktgemeindegebiet mit wenig Kosten nun eine Möglichkeit zur Betankung schaffen konnten.“

Landrat Klaus Peter Söllner: „Als Vorreiter setzen wir bewusst Elektrofahrzeuge in unserem Fuhrpark ein und haben seit August 2016 eine sehr gut funktionierende, öffentliche Ladesäule auf dem Besucherparkplatz unseres Landratsamtes in Betrieb. Wir danken der N-ERGIE für die großzügige Unterstützung beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in unserem Landkreis“.

„Mit öffentlichen Ladesäulen möchten wir als regionaler Energieversorger die umweltfreundliche Elektromobilität in Nordbayern vorantreiben“, sagt Christian Vogler. „Das funktioniert am besten in Kooperation mit Kommunen und im Einklang mit bestehenden Konzepten, wie dem Ausbaukonzept des Landkreises Kulmbach.“

Die Ladesäule für Elektroautos verfügt über zwei sognannte Typ2-Steckdosen mit einer Leistung von je 22 Kilowatt (kW). An ihr können zwei Autos gleichzeitig Ökostrom laden – derzeit noch kostenfrei.
Die Säule wird in den Ladeverbund Franken+ (www.ladeverbund-frankenplus.de) integriert, eine Ko-operation von rund 50 Stadtwerken in Nordbayern. Die Einführung des einheitlichen Zugangssystems, das im Ladeverbund Franken+ bereits mehrheitlich angewendet wird (Informationen dazu unter www.solid.de), er-folgt im Landkreis Kulmbach voraussichtlich erst zum 1. April 2018.

Elektromobilität bei der N-ERGIE

Energiewende heißt auch Mobilitätswende. Elektromobilität trägt zum Erreichen der Klimaschutzziele bei und stärkt aufgrund ihrer Speicher- und Ladestruktur gleichzeitig eine dezentral ausgerichtete Energiewende. Deshalb ist die Förderung der Elektromobilität fest in der Konzernstrategie der N-ERGIE verankert.

Gemeinsam mit kommunalen Partnern baut die N-ERGIE seit 2010 eine einheitliche und flächendeckende Ladeinfrastruktur in Nordbayern auf. Zusätzlich stellt sie ihren Fuhrpark sukzessive auf Elektrofahrzeuge um: Bis zum Jahresende 2017 setzt die N-ERGIE 100 Elektroautos für Dienstfahrten ein und verfügt dann über eine der größten rein elektrisch betriebenen Flotten.