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Landkreis Kulmbach Aktuell

Sozialpreis der Landesstiftung für Kulmbacher Projekt

Mit der Jugend für die Jugend wirken ist der Königsweg: Landesstiftung würdigt Projekt Zukunftswerkstätten

Jugend im Landkreis Kulmbach mit PreisKreisjugendpfleger Jürgen Ziegler, Sabine Knobloch als Vorsitzende des Kreisjugendrings und natürlich auch Landrat Klaus Peter Söllner strahlten um die Wette, als sie auf der Kaiserburg von Finanz- und Heimatminister Markus Söder einen Scheck über 10 000 Euro erhielten. Damit wurde das Erfolgsprojekt "Zukunftswerkstätten - Jugend im Landkreis Kulmbach" in der Kategorie "Sozialpreis" von der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet. Staatsminister a.D. Josef Miller, Vorsitzender der Bayerischen Landesstiftung, nahm mit Staatsminister Markus Söder die Übergabe der Preisurkunden in den Kategorien Kultur, Soziales und Umwelt vor. An die Preisträger gewandt, stellte Miller fest: "Für die von Ihnen in den unterschiedlichen Bereichen erbrachten Leistungen, für die Sie heute Abend ausgezeichnet werden, sind Sie im Sinne von Martin Luther Denkmäler ihres persönlichen Schaffens. Ich gratuliere mit großer Freude zu Ihrer hohen Auszeichnung."

 

21 Millionen Fördervolumen

Söder verwies darauf, dass die Landesstiftung heuer Kultur- und Sozialprojekte mit rund 21 Millionen Euro fördert: "Die Bayerische Landesstiftung ist eine wichtige Säule der Förderung von kulturellem und sozialem Engagement in Bayern." Die Preisträger zeichnet nach den Worten Söders eine wichtige Gemeinsamkeit aus: Engagierter Einsatz für das Gemeinwohl. Er betonte: "Die Preise der Landesstiftung sind auch Ansporn, als Vorbild für die Bürger weiterzumachen und sich dafür zu engagieren, dass unsere Heimat lebenswert bleibt." Hervorragende Leistungen auf kulturellem und sozialem Gebiet werden seit 1980 und Leistungen im Umweltschutz seit 1985 von der Landesstiftung ausgezeichnet, die Preise sind je nach Kategorie mit 30 000 Euro dotiert. Den Sozialpreis teilt sich das Kulmbacher Projekt mit dem Katholischen Verein für soziale Dienste Memmingen und Unterallgäu sowie der Vesperkirche Schweinfurt.Vor mehr als 40 Jahren hat der Freistaat Bayern mit der Bayerischen Landesstiftung als erstes Bundesland eine kulturfördernde Stiftung gegründet. Stifterwille war von Anfang an, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

 

Hand in Hand mit der Jugend

Auf den Sozialpreis für den Landkreis und Kreisjugendring Kulmbach eingehend, stellte er fest, dass hier die Jugend im Landkreis Kulmbach in der "Zukunftswerkstatt" an der kommunalen Willensbildung der Gemeinden und Städte mitwirken kann: "Die Arbeitsgruppen der Zukunftswerkstätten sammeln zusammen mit den Gemeinden und deren Jugendsprechern Vorschläge von Jugendlichen sowie deren Sorgen und Nöte. Junge Menschen haben die Möglichkeit zum aktiven Engagement, aber auch, sich in die Demokratie einzubringen und zu lernen, wie einfach und manchmal auch schwierig die Strukturen sind."

 

Identifikationsstiftend

Die Gemeinden bekämen aber auch Hilfe für ihre Arbeit und Aufgaben. Es sei auch ein Stück weit Verwurzelung und Identifikation der Jugendlichen mit ihrer Heimat. "Diese Einrichtung hat Vorbildfunktion", findet Söder. Das Konzept wurde vom Kreisjugendring Kulmbach entwickelt und von anderen Kommunen übernommen, darunter die Stadt Nürnberg. Unter den Besuchern des Festaktes war auch die oberfränkische Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, die der Kulmbacher Delegation gratulierte: "Es ist eine Auszeichnung, den Sozialpreis der Landesstiftung zu erhalten. Ein ganz außergewöhnliches Engagement im Landkreis Kulmbach und auch in der Sache ist es sehr schön, denn wir leben in einer Zeit, in der es gut ist, auch junge Menschen für die Politik und demokratische Prozesse zu gewinnen."


(Zeitungsauszug: Reißaus, Werner. "Mit der Jugend für die Jugend arbeiten wird als Königsweg gewürdigt." Bayerische Rundschau [Kulmbach] 23. November 2017. S12. Druck.)