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Landkreis Kulmbach Aktuell

Verabschiedung zweier Leistungsträger in den Ruhestand

v. l.: Kreisbaumeister Andreas Schülein, Personalratsvorsitzenden Udo Kastner, Klaus Peter Söllner, die künftigen Ruheständler Gerhard Wehner, Erika Wagner, den Sachgebietsleiter Jugendamt, Klaus Schröder, und den geschäftsleitenden Beamten im Landratsamt, Rüdiger Köhler.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Landratsamt hat Landrat Klaus Peter Söllner Erika Wagner und Gerhard Wehner in den Ruhestand verabschiedet. Söllner bescheinigte den beiden ein hohes Maß an Pflichtbewusstsein, Engagement, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft.

Erika Wagner kam nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau am ersten Februar 1982 zum Landratsamt, wo sie zunächst im Sachgebiet Verkehrswesen eingesetzt war. Es folgten Tätigkeiten im Bauamt, in der Zulassungsstelle und im Kreisjugendamt. Dort fand die Mainleuserin ab Januar 2003 ihre endgültige Stelle und war durchgängig im Rahmen der wirtschaftlichen Jugendhilfe für die Übernahme von Elternbeiträgen für den Besuch von Kindertageseinrichtungen zuständig. Im Laufe der Jahre erwarb sie sich in ihrem Arbeitsfeld ein sehr gutes Fachwissen und war bis zuletzt eine geschätzte Ansprechpartnerin von Antragstellern sowie von Einrichtungen und Trägern, führte der Landrat aus. Durch ihre ausgesprochen kollegiale Art erwarb sie sich im Kollegenkreis große Wertschätzung.

Gerhard Wehner arbeitete nach einer Ausbildung zum Maschinenbauer und einer Weiterbildung zum
Meister im Maschinenbaumechanikerhandwerk über 30 Jahre bei einer Lehrfirma, bevor er am ersten Dezember 2005 beim Landkreis als Hausmeister eingestellt wurde. Das laut Söllner „Kauerndorfer Urgestein“ war zunächst am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium und ab 2009 am Beruflichen Schulzentrum tätig. Seine Erfahrung durch die Lehrlingsausbildung zahlte sich im Umgang mit den Schülern aus und er zeichnete sich durch qualifizierte Arbeit, durch Geradlinigkeit und Prinzipientreue
aus. Selbstständig erkannte er die zu verrichtende Arbeit und scheute sich davor auch nicht,
was ihm die Anerkennung von Kollegen, Schulleitung und der Lehrer einbrachte.

Die vielfältigen Tätigkeiten, die bei der Betreuung des Außengeländes und der weitläufigen Schulanlage anfielen, sowie die Aufsichts- und Betreuungspflichten, machten eine Persönlichkeit erforderlich, die neben technischen Fertigkeiten auch Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen, Standhaftigkeit und Durchsetzungsvermögen vereinte. „Der schwierige Spagat zwischen der pflichtbewussten Aufsichtsperson und dem verständnisvollen Helfer ist dabei immer gut gelungen“, betonte Söllner. Mit seinem Ausscheiden hinterlasse Gerhard Wehner nun eine große Lücke. Privat stelle er einen Leistungsträger in Kauerndorf dar, der sich bei der Feuerwehr und im Gesangverein aktiv einbringt, als Jagdvorsteher und Feldgeschworener fungiert. Maßgeblich habe er daran mitgewirkt, dass die Kauerndorfer Umgehung kommt.

(Zeitungsauszug: Unger, Rainer. "Zwei Leistungsträger sagen ade." Frankenpost [Kulmbach] 5. August 2017. S11. Druck.)