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Landkreis Kulmbach Aktuell

Pressegespräch Bildungskoordination: Drittkräfte mit arabischer Sprachkompetenz an Kulmbacher Schulen

Die syrischen Lehrerinnen Maryam Hamidi, Maissa Mamia und Mezkin Hussein (im Bild vorne von rechts). Mit im Bild (von links): Konrektor Jochen Kees von der Hans-Edelmann-Schule in Kulmbach-Ziegelhütten, Landrat Klaus Peter Söllner, der Leiter der Pestalozzi-Schule, Karl Schmidt, seine Amtskollegin von der Max-Hundt-Schule, Heidi Koblofsky, sowie die Bildungskoordinatoren Peter Müller und Yvonne Bittermann.

Das Staatliche Schulamt Kulmbach und die Koordinierungsstelle für Bildungsangebote für Neuzugewanderte nutzten auf der Grundlage der zur Verfügung stehenden Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst die angebotenen Möglichkeiten der Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund an den Kulmbacher Schulen. Insgesamt fünf Schulen stellten im Rahmen dieser Möglichkeiten einen Antrag für die stundenweise Beschäftigung von „Drittkräften“, die unterrichtsbegleitend die Lehrkräfte an den Schulen sowie in der Elternarbeit unterstützen.

Das zu Beginn des Jahres angelaufene Projekt wurde jetzt erstmals gemeinsam ausgewertet und am 27. Juni 2017 der Presse vorgestellt. Den drei als „Drittkräfte“ eingestellten syrischen Frauen bescheinigten die verantwortlichen Schulleiter hohe Kompetenz und würdigten die Unterstützungsarbeit in der Sprach- und Wissensvermittlung sowie die Unterstützung in der Elternarbeit. Diese Kompetenzen kommen nicht von ungefähr, nachdem Frau Mamia, Frau Hamidi und Frau Hussein bereits in ihrer syrischen Heimat, teilweise schon langjährig, als Lehrerinnen und in der Schulleitung eingesetzt waren.

Eine hohe Sprachkompetenz ist nicht nur Voraussetzung für eine gelingende Integration, sondern auch Grundlage für eine erfolgreiche Teilhabe am Bildungs- und Arbeitsmarkt. Darüber hinaus stabilisieren die damit verbundenen Bildungserfolge auch die Bindung an die Aufnahmegesellschaft, ihre Normen und Werte. Aufgrund der guten Erfahrungen wollen alle Beteiligten das Programm auch im nächsten Schuljahr fortsetzen und an die individuell entstehenden Bedürfnisse in den Schulen anpassen. Dazu gehört auch die Erweiterung des Personals für die Sprachräume in Afghanistan und für die kurdische Sprache.

Weitere Informationen zur Bildungskoordination für Neuzugewanderte finden Sie hier!